Mord in Weiß: Die Heil- und Pflegeanstalt Lohr im
3. Reich oder das elende Ende der Amalie Kuhn
- Nummer:
- 12011
(Kurs läuft bereits oder ist nicht online buchbar. Rufen Sie an.)
- Entgelt:
- keine
- Leitung:
- Frank Sommer
- Veranstaltungsort:
- Museum jüdischer Geschichte und Kultur, Eingang Kassenraum
- Termin(e):
- 07.03.2012 (Mi.) , 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
- Beschreibung:
Am 20. März wird bei der vierten Stolpersteinverlegung in der Stadt erstmals an zwei Opfer der von den Nationalsozialisten als Euthanasie bezeichneten Ermordung geistig kranker und behinderter Menschen erinnert: die Aschaffenburger Amalie Kuhn und Josef Winkler. An ihrem Schicksal lässt sich beispielhaft aufzeigen, was es bedeutete, als "lebensunwert" nach den Vorstellungen der NS-Rassehygieniker eingestuft zu werden. Die Heil- und Pflegeanstalt Lohr fungierte dabei als Rädchen im Getriebe einer Mordmaschinerie, der in Deutschland insgesamt etwa 260.000 Menschen zum Opfer fielen. Lohr diente als Zwischenstation und "Zulieferer" für verschiedene "Tötungsanstalten" und Konzentrationslager. Geplant, organisiert und durchgeführt wurden die Mordaktionen im wesentlichen von Ärzten und Psychiatern ("Mord in Weiß").
Kooperationsveranstaltung von Förderkreis Haus Wolfsthalplatz, Museum jüdischer Geschichte und Kultur und vhs

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