Skip to main content

Geschichte

20 Kurse
Dr. Michael Peter Hoecke
Gesellschaft, junge vhs, Kinder-Uni

Das offene Ohr - Lange Nacht der Demokratie Speed-Dating mit Stadträten
Sa. 01.10.2022 14:00

Im Rahmen der Aschaffenburger Langen Nacht der Demokratie ist die vhs Aschaffenburg mit dem "Offenen Ohr" vor der City-Galerie präsent. Dort können Sie Tacheles reden mit Stadträten - face to face! Platz im "Offenen Ohr" hat jeweils ein Stadtrat und Sie. Bringen Sie Ihr Anliegen vor, bringen Sie sich ein in die Stadtpolitik.

Kursnummer 131001
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Dozent*in: N.N.
Georg Büchner und Ludwig Weidig und der 'Hessische Landbote'. Divergierende Positionen der Demokratiebewegung im 19. Jahrhundert Vortrag
Sa. 01.10.2022 15:00
Aschaffenburg

Der Name Georg Büchners verbindet sich mit den politischen Veränderungen im sogenannten Vormärz. Hier war es Büchner darum zu tun, in die gewissermaßen bürgerliche Aufbruch- und Veränderungsstimmung hinein Aspekte der radikaleren Art zu tragen. Der 'Hessische Landbote' und hier insbesondere der Aufruf 'Friede den Hütten, Krieg den Palästen' hat politischen Widerstand weit über das neunzehnte Jahrhundert hinaus begleitet und angeregt. Diese und andere Aspekte sollen zur Sprache kommen. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 131107
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Aschaffenburg im Nationalsozialismus (1933-1945)
Do. 06.10.2022 16:30
Aschaffenburg

Aschaffenburg, die Spessart-Metropole, kann auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken: Das grundlegende Reformwerk der Dalberg-Zeit (1803-1814) und die Modernisierung und Industrialisierung im Königreich Bayern (1814-1918) gehören dazu, zugleich aber Krieg, Novemberrevolution und Räterepublik. 1933 übernahmen die Nationalsozialisten auch hier die politische Macht; die liberale Ära der Weimarer Republik ging damit zu Ende. Wie erreichten die Nationalsozialisten die Durchsetzung ihres totalitären Regimes in Aschaffenburg? Stießen „Gleichschaltung“ und „Machtergreifung“ auf Opposition oder gar Widerstand? Welche gesellschaftlichen Veränderungen fanden in der NS-Zeit statt? Das Schicksal der Aschaffenburger jüdischen Gemeinde und die Aufarbeitung der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus sind wichtige Schwerpunkte, die im Kurs erörtert werden. Kooperation Stadt- und Stiftsarchiv und vhs Aschaffenburg. Der Kurs findet in Präsenz statt. Er enthält zusätzlich Online-Anteile in der vhs.cloud, der offiziellen Lernplattform der Volkshochschulen in Deutschland. Mit Ihrer Anmeldebestätigung erhalten Sie wichtige Hinweise für die Registrierung dort.

Kursnummer 131005
Kursdetails ansehen
Gebühr: 49,00
Das Aschaffenburger-Stolperstein-Projekt Gedenken an die Menschen und Brücke nach Israel
Do. 13.10.2022 18:00
Aschaffenburg

Das Projekt "Stolpersteine in Aschaffenburg - Die Menschen hinter den Steinen" soll es Menschen ermöglichen, mehr Hintergrundinformationen zu den "Stolpersteinen" via Smartphone zu erhalten. Seit 2014 suchen in jedem Schuljahr 15 Schülerinnen und Schüler des Projektseminars Geschichte der 11. und 12. Jahrgangsstufe des Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasiums im Stadt- und Stiftsarschiv Aschaffenburg biographische Informationen über die jüdischen Bürger, denen in den vergangenen Jahren in Aschaffenburg "Stolpersteine" gewidmet wurden. Diese werden von den Schülerinnen und Schülern dem Rabin-Gymnasium in Kfar-Saba (Israel) in Zusammenarbeit mit Holocaust-Überlebenden ins Hebräische übersetzt und durch Archivarbeit in Israel vervollständigt. Das Projekt geschieht auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem Aschaffenburger Oded Zingher (Verein Jüdisches Unterfranken e.V.), der eine Datenbank und Smartphone-App zu diesem Zweck programmiert hat. In diese App werden die Informationen aus der Archivarbeit eingearbeitet. Ziel der App ist es, interessierten Bürgern und Besuchern zu ermöglichen, bei einem Rundgang durch die Stadt an jedem Stolperstein passgenaue Informationen über die Menschen zu erhalten, die dort einmal gewohnt haben. Damit soll die Erinnerung an den Holocaust am Leben gehalten werden, gerade für die Zeit, in der es keine überlebenden Zeitzeugen mehr geben wird. Ziel des Projekts ist es aber auch, im Rahmen der Projektarbeit Jugendliche aus Israel und Deutschland in Kontakt zu bringen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und über die gemeinsame Geschichte eine Basis für Toleranz und Freundschaft zu schaffen. Daher treffen sich seit 2016 die jeweils an dem Projekt arbeitenden Schülergruppen aus Deutschland und Israel in beiden Ländern jedes Jahr zu mehrtägigen Begegnungen. An dem Abend stellen Schüler*innen des Dalberg-Gymnasiums die Biografien einzelner Menschen hinter den Stolpersteinen vor. Oded Zingher und Stefanie Goethals präsentieren die Arbeit an der Datenbank. Anschließend können Zuhörer*innen mit den Akteuren über die Möglichkeiten und Ziele der Erinnerungsarbeit ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtarchiv Aschaffenburg findet statt am bundesweiten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Eintritt ist frei. Das Stolperstein- und Datenbank-Projekt freut sich über Spenden.

Kursnummer 131003
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Oded Zingher
vhs.wissen live: Das Erbe der Sklaverei - Eine Reise durch die amerikanische Geschichte Online-Vortrag
Mo. 17.10.2022 19:30
vhs Online

(in englischer Sprache) In diesem Gespräch folgen Michael Hochgeschwender und der Bestsellerautor Clint Smith den Spuren des transatlantischen Sklavenhandels. Sie stellen uns historische Stätten in den USA vor, die von der Geschichte der Sklaverei erzählen. Es wird sichtbar werden, wie eng alltägliche Orte, Feiertage und sogar ganze Stadtteile bis heute mit diesem gewaltsamen Kapitel der amerikanischen Geschichte verflochten sind und so noch immer die Gegenwart prägen. Clint Smith zählt zu den wichtigsten Intellektuellen der USA. Sein Buch zur Sklaverei stand auf Platz 1 der New-York-Times und wurde von Barack Obama zu einem seiner Lieblingsbücher ausgewählt. Michael Hochgeschwender lehrt Amerikanische Kulturgeschichte in München Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133709
Die „Konspirateure“: Das Leuschner-Netzwerk und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Rhein/Main-Gebiet Vortrag + Lesung
Mi. 19.10.2022 19:00
Aschaffenburg

Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus fand größtenteils im Untergrund und in vernetzten Strukturen statt. Marie-Christine Werner und Ludger Fittkau tragen aus ihrem Buch „Die Konspirateure“ vor. Sie gehen damit einer bislang wenig erforschten Seite des Attentats vom 20. Juli 1944 auf den Grund: dem Netzwerk aus beteiligten Nicht-Militärs im Rhein-Main-Gebiet und den heimlichen Treffpunkten der sogenannten „Leuschner-Leuten“. Zur Lesung werden auch Original-Tondokumente zu hören sein. Zuvor thematisiert Dr. Verena Spinnler „Opposition und Widerstand in Aschaffenburg (1933-1945)“ und untersucht dabei auch mögliche Verbindungen zu Netzwerken in der Region. Einführung: Dr. Vaios Kalogrias zum Forschungsprojekt zur Geschichte Aschaffenburgs in Bezug auf den NS-Widerstand in Aschaffenburg. Die Veranstaltung wird gleichzeitig gestreamt. Anmeldung erforderlich. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig. Kooperationsveranstaltung von KulturRegion Rhein/Main, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg und vhs Aschaffenburg. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Kursnummer 131007
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
vhs.wissen live: Der Mensch und die Macht. Über Erbauer und Zerstörer Europas im 20. Jahrhundert Online-Vortrag
Fr. 28.10.2022 19:00
vhs Online

Seine große Biografie Adolf Hitlers gilt als »Meisterwerk der modernen Geschichtsschreibung«. Jetzt wirft der bedeutendste Historiker der Gegenwart, Ian Kershaw, einen genauen Blick auf das gesamte 20. Jahrhundert: Wer waren die machtvollen Figuren, wie waren sie und konnten sie als einzelne wirklich den Lauf der Geschichte bestimmen? In der gewohnt gekonnten Verbindung von Analyse und Erzählung erarbeitet Kershaw in „Der Mensch und die Macht“ (DVA 2022) zwölf Porträts von Lenin bis Helmut Kohl. Dabei analysiert er die Möglichkeiten und Grenzen der Führungspersönlichkeiten, die Europa im Guten wie im Schlechten geformt haben – und lässt Schlüsse auf die aktuelle Situation zu. Das Gespräch führt Alexander Solloch (Veranstaltung auf Deutsch).  Ian Kershaw war Professor für Modern History an der University of Sheffield. Er zählt zu den bedeutendsten Historikern der Gegenwart. In Kooperation mit dem Göttinger Literatur Herbst Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133715
vhs.wissen live: Fall und Aufstieg der Weltmacht China Online-Vortrag
Do. 03.11.2022 19:00
vhs Online

In der Mitte des 19.Jahrhunderts wurde sich die Führungselite Chinas der Tatsache bewusst, dass China innerhalb weniger Jahrzehnte von dem reichsten Land der Welt zu einem Armenhaus geworden war. Seitdem arbeitet das Land an seinem Wiederaufstieg. Nun steht es kurz davor, sein Ziel erreicht zu haben. Wie stellt sich die chinesische Führungselite die Zukunft der Welt vor? Und welche historischen Erfahrungen bilden die Bausteine ihrer Vision für Chinas Zukunft als Weltmacht?  Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Sinologin. Sie lehrt an der Universität Wien. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133717
Austritt und Toleranz - War der Aschaffenburger Rabbiner Raphael Breuer ein religiöser "Extremist"? - Reihe Zusammen in Vielfalt Vortrag
Mi. 09.11.2022 19:00
Onlinekurs über Zoom

Der Aschaffenburger Rabbiner Raphael Breuer (1881-1932) gilt - ähnlich wie sein jüngerer Bruder, der Frankfurter Religionsphilosoph Isaac Breuer (1883-1946) - als Exponent des "radikalsten" Flügels der Orthodoxie im deutschen Judentum des frühen 20. Jahrhunderts, der sogenannten "Austrittsorthodoxie". Wer Raphael Breuer aus seiner Arbeit als Gemeinderabbiner "vor Ort" kannte, beschreibt ihn aber als angenehmen Intellektuellen und Seelsorger, der seinen jüdischen wie nicht-jüdischen Zeitgenossen freundlich zugewandt war. In der Tat war Breuer für die eigene Person und für sein rabbinisches Wirken ganz der Tora und einer in der Tora gründenden Lebenspraxis verpflichtet. Authentisch jüdisches Leben war für ihn nicht "billig" zu haben. Das Beispiel der Breuer-Brüder zeigt aber, dass ein kompromissloses jüdisches Engagement zugleich frei machen kann zu kultureller Offenheit und für den interreligiösem Dialog. Der Vortrag zeichnet die wichtigsten Facetten des Lebenswerkes Raphael Breuers nach. Beispiele des sprichwörtlich "Breuerschen Humors" kommen ebenso zur Sprache wie Breuers überraschende Option in der damals drängenden Frage des Verhältnisses von Staat und Synagoge in Bayern. Prof. Morgenstern arbeitet am Institut für Religionswissenschaft und Judaistik an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er spezialisierte sich auf die Erforschung der deutsch-jüdischen Orthodoxie und schrieb seine Dissertation über den jüdisch-orthodoxen Philosophen Isaac Breuer. Hinzu kamen Arbeiten über die moderne israelische Literatur, vor allem über den Dramatiker Mosche Schamir und das zeitgenössische israelische Theater. Der Vortrag findet in Präsenz statt und wird gleichzeitig gestreamt. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig. Anmeldung erforderlich! Veranstaltungsreihe in Kooperation von Martinusforum Aschaffenburg, Förderkreis Haus Wolfsthalplatz, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg und vhs Aschaffenburg. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Kursnummer 131201
Theologie und Politik. Luthers Polemiken gegen Juden, Türken und Bauern. Vortrag
Fr. 11.11.2022 19:00
Aschaffenburg

Der mitteldeutsche Reformator ist zunächst wegen seiner theologischen Ansätze, die eben in der Reformation mündeten, im Gedächtnis geblieben. Da die Zeit jener konfessionellen Veränderungen jedoch auch von sozialen und politischen Krisen und Umwälzungen geprägt war, wurde Luther unversehens 'politisch'. Aus heutiger Sicht sind insbesondere die antijüdischen Ausfälle ein Skandalon, aber auch andere gesellschaftliche Gruppen erregten den Zorn Luthers. Darüber und verwandte Aspekte soll die Rede sein. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 132103
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
vhs.wissen live: Die Barbaren sind die anderen. Wie ein Denkmuster Geschichte prägt. Online-Vortrag
Mi. 16.11.2022 19:30
vhs Online

Schon in der Antike haben Menschen andere als Barbaren abgewertet, um sich selbst aufzuwerten. Der Barbar war in der Regel der negative Gegenentwurf zum zivilisierten und kultivierten Hellenen oder Römer. Die sogenannten Barbaren waren in ihren Augen all das, was sie selbst in ihrer Eigenwahrnehmung nicht waren: wild, grausam, gesetzlos, verschlagen, maßlos, triebhaft, dumm usw. Nur in wenigen Fällen wurde der Barbar als Folie für Idealisierungen verwendet, beispielsweise um dekadente Tendenzen in der eigenen Gesellschaft zu markieren. Dann war der Barbar genügsam, einfach, unverdorben, gerecht, ehrlich oder fromm. Diese Zuschreibungen erinnern an das Bild des "edlen Wilden", das sich auch später in der Zeit von Sklaverei und Kolonialismus wiederfinden sollte. Und auch heute funktionieren diese Mechanismen bei der Zuschreibung von Eigen- und Fremdidentitäten. Der Althistoriker Mischa Meier geht der Frage nach, wie Identitätskonzepte wie das des Barbaren historisch entstanden sind, wozu sie mit welchen Folgen für die Betroffenen eingesetzt und wie diese Konzepte weitergeführt wurden. Mischa Meier lehrt Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Sein Werk Geschichte der Völkerwanderung (C.H. Beck) wurde mit dem WISSEN!-Sachbuchpreis ausgezeichnet. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133723
Moderne in der Tradition: das orthodoxe Judentum in Deutschland im Spannungsbogen von Integration und Partikularismus - Zusammen in Vielfalt Vortrag
Do. 17.11.2022 19:00
Onlinekurs über Zoom

Rabbiner Raphael Breuer führte das spirituelle Erbe seines Großvaters Samson Raphael Hirsch - das Konzept von Tora im Derech Erez - fort. Dieses Konzept beschreibt die Kombination von "Deutschtum und Judentum", wie es damals hieß, also eine moderne Orthodoxie, die einerseits die eigenen Traditionen bewahrt, aber andereseits Kultur und allgemeine Bildung des Landes annimmt, sich also in die Gesellschaft integriert und zum Gemeinwohl der Gesamtgesellschaft beitragen will. Dazu gehörte in der Zeit Rabbiner Breuers auch ein ausgeprägter Patriotismus. Das Spannungsfeld der Orthodoxie in Deutschland, zwischen Tradition und Moderne, soll in diesem Vortrag beleuchtet und mit Beispielen aus Geschichte und Gegenwart aufgezeigt werden. Rabbiner Jehoschua Ahrens ist Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland und seit 2016 ehrenamtlicher Direktor für Zentraleuropa des Center for Jewish–Christian Understanding and Cooperation. An seinen verschiedenen Wirkungsstätten war bzw. ist Ahrens im jüdisch-christlichen und im jüdisch-christlich-muslimischen Gespräch engagiert. Er gehörte 2015 zu den Mitinitiatoren und Autoren der Orthodoxen rabbinischen Erklärung zum Christentum. Der Vortrag findet in Präsenz statt und wird gleichzeitig gestreamt. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig. Anmeldung erforderlich! Veranstaltungsreihe in Kooperation von Martinusforum Aschaffenburg, Förderkreis Haus Wolfsthalplatz, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg und vhs Aschaffenburg. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Kursnummer 131203
vhs.wissen live: Macht Euch die Erde untertan. Aufstieg und Fall einer Idee Online-Vortrag
Mi. 23.11.2022 19:30
vhs Online

Der Mensch, der sich als „Krone der Schöpfung“ wähnt und sich mit seiner wissenschaftlich-technologischen Eingriffsmacht „die Erde Untertan“ gemacht hat, schuf ein Modell der Zivilisation, das nicht zukunftsfähig ist. Diese Erzählung war zwar lange erfolgreich, sie kann aber offensichtlich nicht mehr stimmen. Daher müssen wir die DNA unserer Kultur ändern, weg von Naturbeherrschung und Eroberung, hin zu einer anderen Art zu leben, die weniger zerstört. Wir müssen einsehen, dass wir Teil der Natur sind und mit anderen natürlichen Systemen zusammenarbeiten. Die Erde ist stärker als wir. Wir müssen den Menschen und die Gesellschaft neu denken. Philipp Blom ist Historiker und Schriftsteller. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt. Für sein Buch „Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914“ erhielt er den NDR Kultur Sachbuchpreis. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133725
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
vhs.wissen live: Geschichte und Mythos einer ewigen Stadt Online-Vortrag
So. 27.11.2022 19:30
vhs Online

Es gibt keinen anderen Ort, der wie Troia seit nunmehr fast 3.000 Jahren jede Generation aufs neue fasziniert. Seit den Epen Homers haben die Menschen ein Stadtprospekt und spannende Abenteuer vor Augen, wenn sie den Namen Troia hören. Und seit Schliemann eine Ruine entdeckt hat, der er den Namen Troia gab, gibt es einen Ort zu besichtigen. Doch so klar, wie es scheint, ist es nicht. Troia ist reine Erfindung – ein Ort, den es nie gab. Diese überraschende Beobachtung soll im Vortrag erklärt werden. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133727
vhs.wissen live: Die Menschenrechte: Geschichte, Philosophie, Konflikte Online-Vortrag
Mi. 14.12.2022 19:30
vhs Online

Was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 so selbstverständlich klingt, ist bis heute für unzählige Menschen keine Wirklichkeit. Angelika Nußberger beschreibt anschaulich die Geschichte der Menschenrechte, ihre philosophischen Grundlagen sowie die aktuellen Debatten: Gibt es ein Menschenrecht auf Frieden und Umweltschutz? Wie universal gelten die Rechte? Und in welchem Maße dürfen Gerichtshöfe für Menschenrechte die Gesetzgebung einzelner Staaten bestimmen? Angelika Nußberger ist eine deutsche Rechtswissenschaftlerin und Slavistin. Seit 2002 ist sie an der Universität zu Köln Inhaberin des Lehrstuhls für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung. Von 2011 bis 2020 war sie Richterin, von 2017 bis 2019 Vizepräsidentin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133733
vhs.wissen live: Vom Lateinischen zu den romanischen Sprachen Online-Vortrag
Mi. 18.01.2023 19:30
vhs Online

Wir wissen: Sprache ist stetem, wenn auch kaum merklichem Wandel unterworfen. Im Falle der romanischen Sprachen sind wir in der glücklichen Situation, ihren Ursprung, das Lateinische, bestens zu kennen. Der Sprachwandel lässt sich also seit über 2000 Jahren „am lebenden Objekt“ beobachten, und wir können herausfinden, welche Mechanismen dabei am Werk sind. Dadurch hat die Erforschung der romanischen Sprachgeschichte Modellcharakter für die Art und Weise, wie Sprache sich verändert. Denn solche Mechanismen gestalten nicht nur das Lateinische zu romanischen Sprachen um, sondern sie entfalten ihre Wirkung auch woanders, nicht zuletzt im Deutschen. Rainer Schlösser war Professor für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Jena. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Sprachgeschichte, Etymologie und Wortgeschichte, Dialektologie und Sprachkontakt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133737
Antisemitismus – damals wie heute, immer dasselbe - Zusammen in Vielfalt Vortrag
Mo. 30.01.2023 19:00
Aschaffenburg

Wer und wieviele machten damals auf welche Weise mit? In Aschaffenburg? Das versucht Peter Körner zu beantworten. Seit Jahrzehnten wertet er dazu die umfangreichen Quellen aus. Regelmäßig wird an „Kristallnacht“ und Holocaust erinnert – mit moralischem Engagement und der Überzeugung, dass die Erinnerung zur Staatsräson der Bundesrepublik gehört. Jetzt denunzieren dies linke Gruppen als rechtslastige und abhängige Verteidigung der Unterdrückung von Muslimen. Der Referent plädiert dafür, Haltungen auf ein fundiertes Wissen um lokalen Antisemitismus der NS-Zeit zu gründen. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird gleichzeitig gestreamt. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig. Anmeldung erforderlich! Veranstaltungsreihe in Kooperation von Martinusforum Aschaffenburg, Förderkreis Haus Wolfsthalplatz, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg und vhs Aschaffenburg. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Kursnummer 131205
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Peter Körner
vhs.wissen live: Ist Geschichte gestaltbar? Online-Vortrag
Mo. 30.01.2023 19:30
vhs Online

Die Idee, dass Menschen ihre Geschichte machen oder gestalten können, ist aus dem politischen Leben nicht verschwunden. Im Gegenteil scheint sie angesichts der akut gewordenen globalen Probleme wie dem Klimaschutz eine Art Wiedergeburt zu erleben. »We are here to make history« – mit diesen Worten stimmte 2014 der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Regierungsvertreter auf den Klimagipfel in New York ein. Nicht nur Regierungsvertreter und Politiker, auch Bürger und Aktivisten erheben den Anspruch, Geschichte gestalten zu können. Aber die Vorstellung, dass menschliches Handeln sich nicht innerhalb einer vorgegebenen kosmischen Ordnung oder am Leitfaden einer göttlichen Vorsehung abspielt, ist verhältnismäßig jung: Sie ist ein Produkt der Aufklärung. Und unumstritten war sie zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil: Von Beginn an war sie mit grundsätzlichen, teils religiös, teils philosophisch, teils empirisch motivierten Bedenken konfrontiert. Kurt Bayertz lehrte bis 2017 praktische Philosophie an der Universität Münster. Für sein Buch „Der aufrechte Gang – Eine Geschichte des anthropologischen Denkens“ wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet. Patrick Bahners ist Journalist im Feuilleton der FAZ. Er hatte Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Bonn und am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Frankfurt am Main inne. 2003/2004 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2012 hatte er die Dahrendorf-Gastprofessur an der Universität Konstanz inne Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133739
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
90 Jahre „Machtergreifung“ in der Rhein-Main-Region Regionalhistorisches Symposion
Fr. 03.02.2023 14:00
Aschaffenburg

Am 30. Januar 2023 jährt sich zum 90. Mal die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Das Symposion geht der Frage nach, wie sich die sogenannte „Machtergreifung“ auf lokaler Ebene im Rhein-Main-Gebiet vollzog. Wie setzte sich der Nationalsozialismus in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen vor Ort durch, wer agierte und wie reagierte die Bevölkerung? Ab 14 Uhr: Impulsvortrag und Kurzvorträge mit Beispielen aus der Region 19.30 Uhr, Podiumsgespräch: Die „Machtergreifung“ 1933 als Thema der Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung Anmeldung über das Stadt- und Stiftsarchiv: vaios.kalogrias@aschaffenburg.de Kooperation Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, KulturRegion FrankfurtRheinMain, Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-45 e.V. und vhs Aschaffenburg

Kursnummer 131301
Kursdetails ansehen
Gebühr: Eintritt frei
Dozent*in: N.N.
Erneuerung des Judentums durch Frauen im Rabbinat - Erfahrungen der liberalen Rabbinerin Elisa Klapheck - Reihe Zusammen in Vielfalt Vortrag
Do. 09.02.2023 19:30
Aschaffenburg

Prof. Dr. Elisa Klapheck ist Rabbinerin der liberalen Synagogengemeinschaft "Egalitärer Minjan" in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main und Professorin für Jüdische Studien an der Universität Paderborn. Sie engagiert sich seit den 90-Jahren für eine Erneuerung der jüdisch-religiösen Tradition. Sie gehörte zu den Mitbegründern der liberalen Synagoge Oranienburger Straße in Berlin. 1999 entstand maßgeblich durch ihre Initiative „Bet Debora“, eine historisch erstmalige „Tagung europäischer Rabbinerinnen, Kantorinnen und rabbinisch gelehrter Jüdinnen und Juden“. Klapheck ist Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland (ARK) sowie associate member des Rabbinic Board von Liberal Judaism in Großbritannien. 2016 wurde sie Professorin für Jüdische Studien am Zentrum für Komparative Theologie der Universität Paderborn. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird gleichzeitig gestreamt. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig. Anmeldung über Martinusforum erforderlich! Veranstaltungsreihe in Kooperation von Martinusforum Aschaffenburg, Förderkreis Haus Wolfsthalplatz, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg und vhs Aschaffenburg. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Kursnummer 131207
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00 €
Anmeldung über Martinusforum