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Geschichte

7 Kurse
Dr. Michael Peter Hoecke
Gesellschaft

Von der "Fossa Carolina zur Frankfurter Reichssynode" - Karolingische Politik und Kultur im süddeutschen Raum bzw. dem Untermaingebiet. Vortrag
Fr. 11.03.2022 19:00
Aschaffenburg

Der wohl legendärste Herrscher des Mittelalters, Karl der Große, hat auch im Großraum Unterfranken/Südhessen seine Spuren hinterlassen. Ereignisse wie der Awarenfeldzug oder der Versuch eines ersten "Rhein-Main-Donau-Kanals", auf der einen aber auch die Konsequenzen des Frankfurter Reichstages auf der anderen Seite sollen in einen allgemein- bzw. kulturgeschichtlichen Kontext eingebunden und Querverbindungen aufgezeigt werden. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 131208
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Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Geschichte Aschaffenburgs im 20. Jahrhundert
Do. 07.04.2022 16:30
Aschaffenburg

Aschaffenburg, die Spessart-Metropole, kann auf eine abwechslungsreiche Geschichte im 20. Jahrhundert zurückblicken. Das Ende des Ersten Weltkriegs stellte die Aschaffenburger Gesellschaft vor enorme Herausforderungen: 1918/19 wurde die Stadt zum Schauplatz der Novemberrevolution und der Bayerischen Räterepublik. Die politische und wirtschaftliche Stabilität der Weimarer Zeit war jedoch nicht von Dauer. Die Nationalsozialisten errichteten 1933 auch in Aschaffenburg ihre totalitäre Schreckensherrschaft. Erst nach dem Zusammenbruch 1945 erfolgte ein demokratischer und wirtschaftlicher Neubeginn. Im Mittelpunkt des Kurses stehen politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, welche die Stadtgeschichte im so genannten „Zeitalter der Extreme“ geprägt haben und anhand ausgewählter Beispiele analysiert und erörtert werden. Kooperation Stadt- und Stiftsarchiv und vhs Aschaffenburg.

Kursnummer 131305
vhs.wissen live: Willkommen im Anthropozän: Welche Technik prägt das Menschenzeitalter? Online-Vortrag
Di. 26.04.2022 19:30
vhs Online

Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff „Anthropozän“: Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist. Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein. In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle – so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns. Sollten wir das neue Zeitalter besser als „Technozän“ bezeichnen? Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive. Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt? Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum.  Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133715
vhs.wissen live: Kurt Landauer - Der Präsident des FC Bayern. Briefwechsel mit Maria Baumann
Mi. 11.05.2022 19:30
vhs Online

Die Lebensgeschichte des Münchners Kurt Landauer (1884-1961) ist in mehreren Büchern festgehalten und auch verfilmt worden. Er war der legendäre Präsident des FC Bayern und gehörte zu den wenigen im Nationalsozialismus als Juden Verfolgten, die sich nach der Schoa entschieden, aus der Emigration in die Heimat zurückzukehren. Jetzt ist der sensationelle Nachlass von Kurt Landauer und seiner Ehefrau Maria Baumann (1899-1971) zugänglich und eröffnet unbekannte Einsichten in die Familiengeschichte Landauers in der Vorkriegszeit, Landauers Emigration in die Schweiz und die Nachkriegsgeschichte in München. Im Gespräch geben die beiden Herausgeberinnen Jutta Fleckenstein und Rachel Salamander Einblicke in den nun veröffentlichten Briefwechsel mit Maria Baumann und den bisher unbekannten Lebensbericht Kurt Landauers. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133721
vhs.wissen live: Die Evolution der Phantasie: Warum wir ohne Kunst nicht leben können Online-Vortrag
Di. 17.05.2022 19:30
vhs Online

Kinder singen und tanzen, sie malen Bilder und erzählen Geschichten – und sie tun dies freiwillig, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. Als Erwachsene führen sie ihre Spiele dann oft fort. Und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen, nennen wir sie Kunst. All dies ist so vertraut, dass man leicht übersieht, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Wann und warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Denn Evolution ist Wandel: Verhaltensweisen entstehen, verändern sich und können wieder verschwinden. Der Vortrag wird schildern, was sich aus Sicht der Evolutionsbiologie zur Entstehung der Kunst sagen lässt und eine mögliche Erklärung vorstellen.  Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel in Cambridge (England) und Post-doc am Department of the History of Science der Harvard University. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. Aktuelle Publikation: Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde (Stuttgart: S. Hirzel, 2013), Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden (München: C. H. Beck, 2016). Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133723
vhs.wissen live: Die Wiedererfindung der Nation - Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen Online-Vortrag
Mi. 18.05.2022 19:30
vhs Online

Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine „Volksgemeinschaft“ bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler. Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018). Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133724
75 Jahre vhs Aschaffenburg – Blick zurück in die Zukunft
Di. 27.09.2022 18:00
Aschaffenburg

Im März 2022 wurde die vhs Aschaffenburg 75 Jahre alt. Feiern Sie dies mit uns zusammen bei einem bunten und festlichen Geburtstagsabend in der Stadthalle. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Klaus Meisel. Der langjährige ehemalige Managementdirektor der vhs München hat als Vorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender des Bayerischen Volkshochschulverbandes entscheidend dazu beigetragen, dass die öffentliche Anerkennung und Finanzierung der bayerischen Volkshochschulen gestärkt wurden. In seinem Vortrag „Blick zurück in die Zukunft“ wird er sowohl die wechselvolle Geschichte der Volkshochschulen beleuchten als auch die zukünftigen Herausforderungen an die allgemeine Weiter- und Erwachsenenbildung skizzieren. Farbe verleihen dem Abend Beiträge von Mitarbeiter*innen, Kursleiter*innen und Teilnehmer*innen der Aschaffenburger Volkshochschule.

Kursnummer 100002