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Geschichte

23 Kurse
Dr. Michael Peter Hoecke
Gesellschaft, Bildungsprämie

vhs.wissen live: Dante und die deutsche Welt Online-Vortrag auf Italienisch
Fr. 27.08.2021 18:00
vhs Online

Die Geschichte der Beziehungen zwischen Dante und der deutschen Welt ist weit verflochten: von der kaiserlichen Rezeption der Monarchie bis zu Goethes Urteil, von den römischen Fresken der Nazarener über die irdische Hölle von Thomas Manns Doktor Faustus bis zu den jüngsten Polemiken. In diesem Gespräch, anlässlich des 700. Todestages des berühmten Dichters, behandeln wir die wichtigsten Stationen des „deutschen“ Dante und weiten den Fokus dann auf eine Reflexion über das Verhältnis Dante und Europa aus, wie es uns aus seinen politischen Schriften bekannt ist. Dr. Marco Grimaldi lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Rom („La Sapienza“). Er hat u.a. das Buch „Dante, nostro contemporaneo: Perché leggere ancora la Commedia” veröffentlicht. Die Veranstaltung findet auf Italienisch, in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133702
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Gebühr: kostenlos
vhs.wissen live: Die großen Katastrophen der Vergangenheit und einige Lehren für die Zukunft Online-Vortrag auf Englisch
Mo. 06.09.2021 18:30
vhs Online

Katastrophen lassen sich nicht vorhersagen. Sie treten nicht in Zyklen auf. Und dennoch: Wenn das Unheil zuschlägt, sollten wir besser gerüstet sein als die Römer beim Ausbruch des Vesuv, die Menschen im Mittelalter bei der rasenden Verbreitung der Pest in ganz Europa oder die Russen bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Aber sind wir das? Haben wir nicht gerade in der Corona-Pandemie alles erlebt an imperialer Überheblichkeit, bürokratischer Erstarrung und tiefer Spaltung? In seinem Buch »Doom« schaut Niall Ferguson mit dem Blick des Historikers und Ökonomen auf die unterschiedlichsten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte. Wir müssen unsere Lektionen aus diesen historischen Beispielen lernen, damit künftige Katastrophen uns nicht in den Untergang führen. Niall Ferguson ist einer der bekanntesten und renommiertesten Historiker unserer Zeit. Er war Professor für Geschichte an der Harvard University und lehrte u.a. an der Oxford University, an der Stanford University und der London School of Economics and Political Science. Er gilt als Spezialist für Finanz- und Wirtschafts- und europäische Geschichte. Sein Buch über den Ersten Weltkrieg bei DVA (»Der falsche Krieg«) war ein großer internationaler Erfolg. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133703
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Niall Ferguson
vhs.wissen live: Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und des Orients Online-Vortrag
Mo. 20.09.2021 19:30
vhs Online

Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Thomas Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133704
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Thomas Bauer
Die Kelten Vortrag
Fr. 24.09.2021 19:00
Aschaffenburg

Um kaum eine andere zentraleuropäisches, ur- bzw. frühgeschichtliche Volk ranken sich so viele Imaginationen wie um die geheimnisvollen Kelten. Als (weitgehend) schriftlose oder doch zumindest schriftarme Kultur sind wir auf archäologische Befunde, Berichte aus antiken Quellen - und Spekulationen verwiesen. Diese und andere Problematiken und Phänomene sollen in diesem Vortrag vorgestellt werden. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 131207
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Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Dozent*in: Valentina Urs
vhs.wissen live: Ein Elefant für den Papst. Die Entdeckung der neuen Welt und die Kurie in Rom Online-Vortrag
Fr. 01.10.2021 19:30
vhs Online

1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal, ein junger weißer Elefant. Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, unternimmt Martin Zimmermann seinem Vortrag eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker«. Er erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war. In einem aus heutiger Sicht ungeheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 gar die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nord- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild herrscherlicher Hybris, das bis heute nachwirkt. Prof. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133708
vhs.wissen live: Was heißt Provinz? Und gibt es sie noch in Deutschland? Online-Vortrag
Mo. 04.10.2021 19:30
vhs Online

Die Provinz hat keinen guten Ruf. Sie gilt als verschlafen, rückständig und piefig. »Provinziell« zu sein, lässt sich daher niemand gerne nachsagen. Wer hip, modern sein und am Puls der Zeit leben will, muss sich in Berlin oder einer der Metropolen dieser Welt herumtreiben. Vergessen wird jedoch oft, dass das geistige und kulturelle Leben Deutschlands jahrhundertelang in der Provinz stattfand und bis heute stattfindet – man denke nur an Weimar, Heidelberg, Tübingen oder Marburg. Eine Metropole gab es lange Zeit nicht. Die Provinz war Ort des Aufbruchs, des intellektuellen und wirtschaftlichen, aber auch des erotischen, wie die französische Literatur des 19. Jahrhunderts belegt. Von Würzburg über Bochum und Siegen nach Palo Alto: Der Weltbürger Hans Ulrich Gumbrecht hat fast ausschließlich in der Peripherie gelebt. Da, wo sich Hightech-Unternehmen, Forschungsinstitutionen und viele der besten Universitäten der Welt befinden. Das Silicon Valley steht paradigmatisch für diesen Trend. Ist die Provinz vielleicht doch besser als ihr Ruf? Prof. Hans Ulrich Gumbrecht ist Literaturwissenschaftler an der UniversitätStanford Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133712
vhs.wissen live: Das Risikoparadox – warum wir uns vor dem Falschen fürchten Online-Vortrag
Di. 12.10.2021 19:30
vhs Online

Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog. Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor „falschen“ Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können. Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133709
Reihe 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Stolpersteine in Großostheim
Fr. 15.10.2021 19:00
Großostheim, Benefiziatenhaus, Am Kirchberg 1

"1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" - Unter diesem Motto hören wir einen Vortrag über jüdische Mitbürger in Großostheim, die den Nazis zum Opfer gefallen sind. Neben Aschaffenburg lebte in Großostheim die zweitgrößte Anzahl jüdischer Familien. Im Andenken dieser wurden die Stolpersteine in Großostheim verlegt. Denn "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist." (Zitat von Günther Demnig) Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung.

Kursnummer 131250
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Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Dozent*in: Bernd Hilla
vhs.wissen live: Die Erziehung des Geschmacks. Eine unendliche Geschichte Online-Vortrag
Do. 21.10.2021 19:30
vhs Online

Spätestens wenn man bemerkt, wie sehr die sozialen Medien sich zu Paradiesen oder Höllen des Geschmacks entwickelt haben, in denen täglich tausendfach "Followers" ihre "Likes" vergeben oder verweigern, zerstreut sich der Verdacht, die Geschichte des Geschmacks sei beendet oder ein Gegenstand bloß antiquarischen Interesses. Tatsächlich folgen wir, wenn wir uns vom Gefallen oder Missfallen leiten lassen, einer schnellen, instinktartig funktionierenden Steuerung, die alle Operationen der Vernunft unterläuft. Den Sinnen nah, dem Verstand fern, ist der Geschmack ein Schwererziehbarer, um den sich nach den Philosophen des 18. und den Formerziehern des 19. Jahrhunderts zunehmend Marktinstanzen gekümmert haben, deren Wirken neuerdings von Algorithmen und KI unterstützt wird. Prof. Dr. Ulrich Raulff ist Historiker. Er war Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2004 bis 2018 war Raulff Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seit Oktober 2018 ist er Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Ulrich Raulff wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133711
Reihe 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Kurt Eisner und die Revolution in Bayern
Mo. 25.10.2021 19:00
Aschaffenburg

Kurt Eisner, der als erster Ministerpräsident der provisorischen Regierung des Freistaates Bayern vorstand, polarisiert bis heute die Gemüter. Gerade aufgrund seiner Rolle während der Revolution 1918/19 in Bayern wurde Eisner von einen als ein "Politiker der Wahrheit" verehrt, von anderen als "Agent des jüdischen Bolschewismus" beschimpft und mit zahlreichen Schmähungen, aber auch Drohungen gegen sein Leben konfrontiert. Schließlich wurde Eisner zum Opfer eines Attentats als er am 21. Februar 1919 auf dem Weg zum Landtag war, um seinen Rücktritt und damit das Ende seines politischen Wirkens zu erklären. Der Vortrag wird neben der Rolle Eisners für die Revolution in Bayern auch die Bedeutung antisemitischer Hetze gegen den ersten Ministerpräsidenten des Freistaates beleuchten und zeigen, wie gefährlich letztere schon zu Beginn der Weimarer Republik gewesen ist. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 132210
Alexander der Große - der Superstar der Antike Vortrag
Mi. 03.11.2021 19:00
Aschaffenburg

Er wurde gerade 33 Jahre alt und saß ganze zwölf Jahre auf dem Thron Makedoniens. In dieser Zeit eroberte Alexander der Große das größte Reich, das die Menschheit bis dahin gesehen hatte. Ein Streben, es den Helden des antiken Griechenlands, vor allem Achill, gleichzutun - Alexander wollte beweisen, dass er wirklich einer der ihren war. Nicht im Mythos, sondern in der Wirklichkeit. Was steckt hinter dem Mythos und hinter der Wirklichkeit? Erfahren Sie, warum es trotz aller militärischen Überlegenheit nicht seine Siege, sondern vor allem seine kluge Politik waren, die Alexander zum Herrn der Welt machte. Lernen Sie den Superstar der Antike, seine Welt, seine Triumphe und seine Niederlagen in einem spannenden Vortrag kennen. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 131205
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Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Dozent*in: Nicole Ott
vhs.wissen live: SZ-JournalistInnen im Gespräch Online-Vortrag
Di. 09.11.2021 19:30
vhs Online

Zu Gast bei vhs.wissen live sind SZ JournalistInnen die zu aktuellen Themen berichten und mit Ihnen diskutieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133715
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: N.N.
vhs.wissen live: Srebrenica 1995: ein europäisches Trauma Online-Vortrag
Mi. 10.11.2021 19:30
vhs Online

Am Morgen des 11. Juli 1995 stürmten bosnisch-serbische Armee- und Polizeieinheiten nach tagelangem Beschuss die UNO-Schutzzone Srebrenica. Unter den Augen der Staatengemeinschaft ermordeten sie planmäßig über 8.300 Männer und Jungen. „Srebrenica“ wurde zum Trauma europäischer und internationaler Politik. Wie konnte es zu diesem Massenverbrechen kommen? Wer waren die Auftraggeber, was motivierte die Täter? Und welche Lehren hat Deutschland, hat die Welt daraus gezogen? Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133717
vhs.wissen live: Adolph Menzels Kunst und Wirklichkeiten – Die Gemälde der Neuen Pinakothek „Wohnzimmer mit der Schwester des Künstlers“ und „Prozession in Hofgastein“ - Live aus der Pinakothek Online-Vortrag
Do. 11.11.2021 19:30
vhs Online

Adolph Menzel gilt als der herausragende Vertreter des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert. Unermüdlich zeichnend beobachtete er gleichsam als Chronist einer „vie moderne en Allemagne“ Menschliches und Allzumenschliches. 1996/97 verortete ihn die große Berliner Retrospektive daher auch im „Labyrinth der Wirklichkeit“. Aber warum fotografierte der Künstler eigentlich nicht? Menzel, der die lithographische Anstalt des Vaters nach dessen Tod 1832 weiterführte, erwarb zudem 1864 das Photographische Kunst- und Verlagsinstitut Gustav Schauer für seinen Bruder. Nach dessen Tod ein Jahr später unterstützte er auch hier seine Schwägerin in der Fortführung der Geschäfte. Menzel war also bestens mit den vervielfältigenden und abbildenden Medien der Zeit vertraut, die seinen ökonomischen Erfolg sicherten und zugleich seinen Blick auf die Dinge des Lebens prägten. Dennoch hielt er persönlich an Malerei und Graphik fest. Suchte er vielleicht doch nach symbolischen Ausdrucksmöglichkeiten, die über die bloße Abbildung der Wirklichkeit hinausgingen? Diesen Fragen geht der Vortrag live aus der Neuen Pinakothek mit überraschenden und spannenden Einsichten in die Gemälde der Neuen Pinakothek nach. Dr. Joachim Kaak ist zweiter stellvertretender Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Referent für Malerei und Plastik 1850-1900 in der Neuen Pinakothek. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neuen Pinakothek statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133719
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Gebühr: kostenlos
Wenn Steine Geschichten erzählen - Die Jüdischen Friedhöfe in Aschaffenburg Vortrag
Di. 16.11.2021 19:00
Aschaffenburg

Die Jahrhunderte alten Grabsteine auf den jüdischen Friedhöfen in Aschaffenburg sind ein Spiegelbild der jüdischen Kultur. Sie erzählen uns etwas über die Stellung des Toten in der Kultusgemeinde, aber auch über seine Teilhabe an der Gesellschaft. Die Verwitterung der Steine einerseits sowie die Sprache der hebräischen Inschriften andererseits erschweren das Verständnis und die Übersetzung. Mithilfe von Geschichten aus der Bibel (Altes Testament) und ergänzenden Dokumenten aus den Archiven entschlüsselt der Experte und Kenner Oded Zingher Inschriften und entlockt den Steinen, die in ihnen verborgenen Geschichten.

Kursnummer 131001
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Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Dozent*in: Oded Zingher
Hannibal - der erfolgreichste Feldherr Karthagos Vortrag
Mi. 01.12.2021 19:00
Aschaffenburg

Kein Krieg in der Geschichte der Antike fasziniert die Menschen bis heute so sehr wie der zweite punische Krieg zwischen Karthago und Rom. Dies liegt an der Persönlichkeit eines einzigen Mannes - des karthagischen Feldherrn Hannibal. Hannibal war einer der genialsten Strategen den die Weltgeschichte je gesehen hat. Niemand vor oder nach ihm hat die römische Militärmacht derart unverfroren herausgefordert und ihr derart schmähliche Niederlagen beigebracht. Das kühnste Unternehmen Hannibals ist zur Legende geworden: Ein Gewaltmarsch seiner Truppen und Elefanten über die Pyrenäen und die Alpen bis vor die Tore Roms. Mit welcher Persönlichkeit hatten es die Römer zu tun? Warum stellte sich Hannibal so entschlossen den römischen Eroberern entgegen? Warum war sein größter Sieg letztlich doch nur von kurzer Dauer? Und wie haben die Geschehnisse zwischen Rom und Karthago den Verlauf der Antike beeinflusst? Erfahren Sie alle Antworten auf diese Fragen und mehr beim spannenden Vortrag! Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 131206
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Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Dozent*in: Nicole Ott
Kiste auf dem Kopf und Schlüssel weg Erzählperformance
Do. 02.12.2021 19:00
Aschaffenburg

"Fünf Minuten bist du frei in deinem Leben, nach der Geburt, und dann wird über deinen Namen, deine Nationalität, deine Religion und deine Gemeinschaft entschieden und du wirst den Rest deines Lebens damit verbringen, für Dinge zu kämpfen und dumm zu verteidigen, die du nicht gewählt hast." Ramo Ali erzählt an diesem Abend aus eigener Erfahrung, wie es ist, Antisemitismus und Hass auf Israel von klein auf in einer Diktatur eingetrichtert zu bekommen, eine verschlossene Kiste als Kopf zu haben mit fremden Gedanken darin. Und wie schwierig es für Menschen aus arabischen Ländern ist, sich hier in Deutschland davon zu befreien. Denn der Schlüssel, um diese Kiste zu öffnen und an den Inhalt heranzukommen, ist weg. Kritisch-entwaffnend, einfühlsam und humorvoll beleuchtet Schauspielerphilosoph Ramo Ali, wie es zu dieser Kopf-Kiste kommt und zeigt, wie er sie trotz verlorenem Schlüssel öffnen und sich von ihrem Inhalt befreien konnte. Er zeigt Wege auf, sich von Stereotypen und Feindbildern zu lösen, und macht in der Tradition einer universellen Aufklärung Mut zur inneren Freiheit und zur Verständigung zwischen den Kulturen. Ramo Ali wurde 1985 im kurdischen Teil von Syrien geboren. Mit 13 Jahren begann er seine Karriere als Schauspieler. 2002 bis 2004 besuchte er eine Theaterakademie in Damaskus. 2009 kam er wegen eines Auftritts im Libanon ins Gefängnis. 2011 floh er nach Deutschland. Er lebt seither als freier Schauspieler in Neu-Ulm und war auf den verschiedensten deutschen Bühnen zu sehen, z.B. in der Europa-Trilogie "Empire" des Schweizer Regisseurs Milo Rau. Neben seiner Tätigkeit als Theaterschauspieler engagiert er sich in Fernsehsendungen, Performances und Workshops für Menschenrechte und eine friedliche und respektvolle Gesellschaft, zuletzt in der ARD-Alpha-Reihe "Respekt" des Bayrischen Rundfunks. Im Mai 2019 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft.

Kursnummer 210157
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Ramo Ali
Landjudentum in Unterfranken Online-Vortrag
Mi. 08.12.2021 19:00
vhs Online

Dr. Rotraud Ries leitet das Johann-Stahl-Zentrum im Würzburg. Es ist das regionale Kompetenzzentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken. Frau Dr. Ries wird in ihrem Vortrag auf die Entstehung und Ausprägung des Landjudentums seit dem 15. Jahrhundert eingehen. In vielen Kultusgemeinden verstreut in der ganzen Region spielte sich bis ins 19. Jahrhundert das gesamte jüdische Leben in Unterfranken ab. Hier entstanden die für ein jüdisches Leben notwendigen Institutionen wie Synagogen und Friedhöfe.

Kursnummer 131002
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Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
vhs.wissen live: Chinas große Umwälzung: Soziale Konflikte und Aufstieg im Weltsystem Online-Vortrag
Fr. 10.12.2021 19:30
vhs Online

Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich durch die wirtschaftliche Entwicklung Klassen- und Geschlechterverhältnisse grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land, und neue Klassen von freien LohnarbeiterInnen und von KapitalistInnen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge. Felix Wemheuer untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends von Entkolonialisierung, Kaltem Krieg und dem Siegeszug des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Es wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt. Und es wird diskutiert, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat. Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133729
Wenn man die Muttersprache nicht versteht Meine Kindheit in Tiberias
Mi. 19.01.2022 19:00
Aschaffenburg

Gute Kartoffel, Deutschland und Autobahn - das waren Oded Zinghers Sprachkenntnisse, als er 1966 zum ersten Mal nach Deutschland kam. Und das, obwohl die Sprache seiner Mutter und auch die seines Vaters Deutsch war. Wie kam es dazu? Oded Zingher wurde 1944 in Tiberias, damals britisches Mandatsgebiet Palästina EI, geboren. Den Staat Israel gab es noch nicht. Seine Eltern waren Untertanen des Königs Georg VI. Offizielle Amtssprachen waren Englisch, Arabisch und Hebräisch. Zu Hause sprachen die Eltern miteinander Deutsch, das für die Kinder eine unbekannte Sprache war. Oded Zinghers autobiographischer Vortrag beschäftigt sich mit dem wechselvollen Leben jüdischer Emigranten und ihrer Familien im Tiberias von damals.

Kursnummer 131304
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Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Dozent*in: Oded Zingher