Skip to main content

Geschichte

13 Kurse
Dr. Michael Peter Hoecke
Gesellschaft

Wenn man die Muttersprache nicht versteht Meine Kindheit in Tiberias
Mi. 19.01.2022 19:00
Aschaffenburg

Gute Kartoffel, Deutschland und Autobahn - das waren Oded Zinghers Sprachkenntnisse, als er 1966 zum ersten Mal nach Deutschland kam. Und das, obwohl die Sprache seiner Mutter und auch die seines Vaters Deutsch war. Wie kam es dazu? Oded Zingher wurde 1944 in Tiberias, damals britisches Mandatsgebiet Palästina EI, geboren. Den Staat Israel gab es noch nicht. Seine Eltern waren Untertanen des Königs Georg VI. Offizielle Amtssprachen waren Englisch, Arabisch und Hebräisch. Zu Hause sprachen die Eltern miteinander Deutsch, das für die Kinder eine unbekannte Sprache war. Oded Zinghers autobiographischer Vortrag beschäftigt sich mit dem wechselvollen Leben jüdischer Emigranten und ihrer Familien im Tiberias von damals.

Kursnummer 131304
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Dozent*in: Oded Zingher
vhs.wissen live: Religion und Nation in den USA Online-Vortrag
Do. 20.01.2022 19:30
vhs Online

Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu. Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein. Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA. Bei C.H. Beck hat er zuletzt „Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation“ veröffentlicht. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133739
Perspektiven mittelalterlicher Frömmigkeit: Die deutsche Mystik und ihre Bedeutung für das ausgehende Mittelalter Vortrag
Fr. 18.02.2022 19:00
Aschaffenburg

Perspektiven mittelalterlicher Frömmigkeit: Die deutsche Mystik und ihre Bedeutung für das ausgehende Mittelalter Religion lebt - trotz ihrer Formalisierung, die sich in Dogmen verschiedenster Art niederschlägt - letztlich durch Veränderung und Unmittelbarkeit. Und während die Scholastik als gewissermaßen dogmatisches 'Ultimo' des zentraleuropäischen mittelalterlichen Christentums angesehen werden kann, ist die Mystik als eine Art Gegenbewegung im weitesten Sinne zu sehen, die mitunter gefühlsmäßig beladen, mitunter aber auch nachgerade spekulativ-philosophisch war. Hier sind es Meister Eckhart und seine 'Schüler', die als Vertreter einer deutschen Strömung der Mystik in den Blick genommen werden sollen. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 131207
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
vhs.wissen live: Die Himmelsscheibe von Nebra - Fürsten, Goldwaffen und Armeen Online-Vortrag
Fr. 25.02.2022 19:30
vhs Online

Die Himmelsscheibe von Nebra zählt als älteste bekannte konkrete Himmelsdarstellung der Welt zu den wichtigsten archäologischen Funden des letzten Jahrhunderts. Vor etwa 3600 Jahren am Mittelberg bei Nebra im südlichen Sachsen-Anhalt vergraben, erlebte sie zuvor mehrere Veränderungen ihres Bildprogramms und ihrer Bedeutung. Ihre Erforschung ermöglicht uns viele Erkenntnisse über die religiösen Vorstellungen, aber auch die politische Organisation in der frühen Bronzezeit. Nicht zuletzt verweist sie auf die intensive Vernetzung der frühbronzezeitlichen Eliten in Europa und bis in den Vorderen Orient. Harald Meller, provinzialrömischer Archäologe, Prähistoriker und Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, ist Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte. Unter seiner Führung wurde das Landesmuseum in Halle zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Prähistorische Archäologie in Europa. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133705
Von der "Fossa Carolina zur Frankfurter Reichssynode" - Karolingische Politik und Kultur im süddeutschen Raum bzw. dem Untermaingebiet. Vortrag
Fr. 11.03.2022 19:00
Aschaffenburg

Der wohl legendärste Herrscher des Mittelalters, Karl der Große, hat auch im Großraum Unterfranken/Südhessen seine Spuren hinterlassen. Ereignisse wie der Awarenfeldzug oder der Versuch eines ersten "Rhein-Main-Donau-Kanals", auf der einen aber auch die Konsequenzen des Frankfurter Reichstages auf der anderen Seite sollen in einen allgemein- bzw. kulturgeschichtlichen Kontext eingebunden und Querverbindungen aufgezeigt werden. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 131208
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
75 Jahre vhs Aschaffenburg – Blick zurück in die Zukunft
Mi. 30.03.2022 18:00
Aschaffenburg

Im März 2022 wird die vhs Aschaffenburg 75 Jahre alt. Feiern Sie dies mit uns zusammen bei einem bunten und festlichen Geburtstagsabend in der Stadthalle. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Klaus Meisel. Der langjährige ehemalige Managementdirektor der vhs München hat als Vorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender des Bayerischen Volkshochschulverbandes entscheidend dazu beigetragen, dass die öffentliche Anerkennung und Finanzierung der bayerischen Volkshochschulen gestärkt wurden. In seinem Vortrag „Blick zurück in die Zukunft“ wird er sowohl die wechselvolle Geschichte der Volkshochschulen beleuchten als auch die zukünftigen Herausforderungen an die allgemeine Weiter- und Erwachsenenbildung skizzieren. Farbe verleihen dem Abend Beiträge von Kursleiter*innen und Teilnehmer*innen der Aschaffenburger Volkshochschule.

Kursnummer 100002
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Die sieben Weltwunder damals und heute Vortrag
Mi. 06.04.2022 19:00
Aschaffenburg

Wussten Sie schon, dass es in der Antike genau sieben Weltwunder gab, weil die Zahl Sieben damals als vollkommen galt? Welche Bauwerke waren das genau und was weiß man über sie? Wer hat die Liste überhaupt verfasst, gab es denn damals schon Reiseführer zu berühmten Sehenswürdigkeiten? Erfahren Sie im spannenden Vortrag mehr dazu! Abschließend blicken wir auf die sieben neuen Weltwunder: Welche Bauwerke sind heute so einzigartig, dass sie in die Liste der Neuzeit aufgenommen wurden? Sind Sie damit einverstanden oder hätten Sie anders entschieden? Gehen Sie mit auf eine Reise von der Antike zur Neuzeit und erfahren Sie, was die sieben Weltwunder über das Verständnis der jeweiligen Zeit und ihrer Menschen aussagt.

Kursnummer 131204
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Dozent*in: Nicole Ott
Geschichte Aschaffenburgs im 20. Jahrhundert
Do. 07.04.2022 16:30
Aschaffenburg

Aschaffenburg, die Spessart-Metropole, kann auf eine abwechslungsreiche Geschichte im 20. Jahrhundert zurückblicken. Das Ende des Ersten Weltkriegs stellte die Aschaffenburger Gesellschaft vor enorme Herausforderungen: 1918/19 wurde die Stadt zum Schauplatz der Novemberrevolution und der Bayerischen Räterepublik. Die politische und wirtschaftliche Stabilität der Weimarer Zeit war jedoch nicht von Dauer. Die Nationalsozialisten errichteten 1933 auch in Aschaffenburg ihre totalitäre Schreckensherrschaft. Erst nach dem Zusammenbruch 1945 erfolgte ein demokratischer und wirtschaftlicher Neubeginn. Im Mittelpunkt des Kurses stehen politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, welche die Stadtgeschichte im so genannten „Zeitalter der Extreme“ geprägt haben und anhand ausgewählter Beispiele analysiert und erörtert werden. Kooperation Stadt- und Stiftsarchiv und vhs Aschaffenburg.

Kursnummer 131305
vhs.wissen live: Willkommen im Anthropozän: Welche Technik prägt das Menschenzeitalter? Online-Vortrag
Di. 26.04.2022 19:30
vhs Online

Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff „Anthropozän“: Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist. Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein. In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle – so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns. Sollten wir das neue Zeitalter besser als „Technozän“ bezeichnen? Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive. Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt? Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum.  Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133715
vhs.wissen live: Kurt Landauer - Der Präsident des FC Bayern. Briefwechsel mit Maria Baumann
Mi. 11.05.2022 19:30
vhs Online

Die Lebensgeschichte des Münchners Kurt Landauer (1884-1961) ist in mehreren Büchern festgehalten und auch verfilmt worden. Er war der legendäre Präsident des FC Bayern und gehörte zu den wenigen im Nationalsozialismus als Juden Verfolgten, die sich nach der Schoa entschieden, aus der Emigration in die Heimat zurückzukehren. Jetzt ist der sensationelle Nachlass von Kurt Landauer und seiner Ehefrau Maria Baumann (1899-1971) zugänglich und eröffnet unbekannte Einsichten in die Familiengeschichte Landauers in der Vorkriegszeit, Landauers Emigration in die Schweiz und die Nachkriegsgeschichte in München. Im Gespräch geben die beiden Herausgeberinnen Jutta Fleckenstein und Rachel Salamander Einblicke in den nun veröffentlichten Briefwechsel mit Maria Baumann und den bisher unbekannten Lebensbericht Kurt Landauers. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133721
vhs.wissen live: Die Evolution der Phantasie: Warum wir ohne Kunst nicht leben können Online-Vortrag
Di. 17.05.2022 19:30
vhs Online

Kinder singen und tanzen, sie malen Bilder und erzählen Geschichten – und sie tun dies freiwillig, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. Als Erwachsene führen sie ihre Spiele dann oft fort. Und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen, nennen wir sie Kunst. All dies ist so vertraut, dass man leicht übersieht, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Wann und warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Denn Evolution ist Wandel: Verhaltensweisen entstehen, verändern sich und können wieder verschwinden. Der Vortrag wird schildern, was sich aus Sicht der Evolutionsbiologie zur Entstehung der Kunst sagen lässt und eine mögliche Erklärung vorstellen.  Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel in Cambridge (England) und Post-doc am Department of the History of Science der Harvard University. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. Aktuelle Publikation: Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde (Stuttgart: S. Hirzel, 2013), Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden (München: C. H. Beck, 2016). Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133723
vhs.wissen live: Die Wiedererfindung der Nation - Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen Online-Vortrag
Mi. 18.05.2022 19:30
vhs Online

Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine „Volksgemeinschaft“ bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler. Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018). Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133724
vhs.wissen live: Die Evolution der Phantasie: Geschichte und Zukunft der Mode Online-Vortrag
Mi. 22.06.2022 19:30
vhs Online

Befindet sich das System der "schnellen" Mode, wie es im zwanzigsten Jahrhundert entstanden ist, in einer tiefen Krise? Die Mode ist ein starker Motor für ökologische und wirtschaftliche Ungleichheiten in der Welt. Das macht die Diskussion über die Vergangenheit und Zukunft der Mode zu einer dringenden Aufgabe. Eine Betrachtung der Mode als globale Geschichte seit dem Mittelalter zeigt, wie wir über neue ökologische und ästhetische Zukünfte nachdenken können.   Ulinka Rublack lehrt Europäische Geschichte an der Universität Cambridge, Alfons Kaiser ist leitender Journalist bei der FAZ und dort u.a. für Mode zuständig. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133725