1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Eine Spurensuche in Frankfurt am Main

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Anmeldung über Veranstalter

Mittwoch, 06. Oktober 2021 08:30–21:00 Uhr

Kursnummer 112014
Dozentin Gabriele Bokr
Datum Mittwoch, 06.10.2021 08:30–21:00 Uhr
Gebühr 89,00 EUR
Ort Ludwigstr. 17, ROB

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Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle
Die Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle erinnert an die Deportation von Juden aus Frankfurt am Main während der Zeit des Nationalsozialismus. Von 1941 bis 1945 benutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die Deportation von Juden aus der Stadt und dem Rhein-Main-Gebiet. Etwa 10.050 Menschen wurden allein bei zehn Massendeportationen von Oktober 1941 bis September 1942 vom Bahnhof Großmarkthalle mit Güterzügen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und in der Folge ermordet.
Neues Jüdisches Museum Frankfurt
Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main ist das älteste eigenständige Jüdische Museum der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde am 9. November 1988, dem 50. Jahrestag des Novemberpogroms von Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet und ist Bestandteil des Frankfurter Museumsufers. Es wurde nach fünfjähriger Renovierung am 21. Oktober 2020 wieder eröffnet.
Spaziergang vom Jüdischen Museum zur Westendsynagoge
Auf dem Weg begegnen wir unterschiedlichen Themen der jüdischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderets. Dabei folgen wir den Spuren Frankfurter jüdischer Persönlichkeiten, die signifikant dazu beitrugen, dass Frankfurt sich zu einer modernen Großstadt entwickeln konnte. Wir lernen jüdische Politiker, Unternehmer, Künstler, Bankiers und Mäzene, ihr Wohn- und Wirkungsorte, ihre Ideen kennen und sehen das wenige, was heute noch im Stadtbild von ihnen übrig ist.
Westend-Synagoge
Die 1908 bis 1910 erbaute Westend-Synagoge ist die größte Synagoge in Frankfurt am Main und das geistliche Zentrum des jüdischen Gemeindelebens der Stadt. Als einzige von ehemals vier großen Synagogen überstand sie schwer beschädigt die Novemberpogrome 1938 und die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges. Bis zum Untergang des jüdischen Lebens in Frankfurt in der Zeit des Nationalsozialismus diente sie dem liberalen Reformflügel als Gotteshaus. 1950 wurde sie nach provisorischer Renovierung wiedereingeweiht und von 1989 bis 1994 originalgetreu restauriert.
Ihr Reiseprogramm:
Abfahrt: 09.00 Uhr in Aschaffenburg Ludwigstr. 17 (gegenüber ROB). Anreise mit kurzem Stopp an der Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle. Ab 10.30 Uhr Führungen durch die Ausstellung im Jüdischen Museum in Frankfurt. Kaffeepause im Museum. 13.15 Uhr Geführter Spaziergang auf den Spuren jüdischen Lebens in Frankfurt zur Westend-Synagoge. 14.45 Uhr Besichtigung der Westend-Synagoge. Gegen 17.00 Uhr Rückfahrt nach Aschaffenburg.
Reisebegleitung: Gabriele Bokr
Reisepreis pro Person: 89,00 Euro
Anmeldeschluss: 01.10.21
Zeit: Mittwoch 06.10.21
Veranstalter: Ehrlich Reisen Miltenberg 09371/7377


Hier finden Sie den Flyer zum Download:


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