Heinrich Böll, ein Werk vor dem Hintergrund der "Ästhetik des Humanen" Vortrag

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Dies ist ein Vortrag. Eine Anmeldung ist nicht notwendig

Dienstag, 09. Oktober 2018 19:00–20:30 Uhr

Kursnummer 221001
Dozentin Irene Frandsen-Roeger
Datum Dienstag, 09.10.2018 19:00–20:30 Uhr
Gebühr 5,00 EUR
Ort

vhs-Haus, Luitpoldstr. 2, Raum 105
Luitpoldstr. 2
63739 Aschaffenburg
Raum 1.OG 105

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Am 21. Dezember 2017 wäre Heinrich Böll hundert Jahre alt geworden. Mit seinem umfangreichen Werk, das alle Gattungen aufweist, hatte sich der Nobelpreisträger bei seinem Tod 1985 ein vielfältiges literarisches Denkmal der deutschen Zeitgeschichte gesetzt, zumal Böll immer schrieb, "gebunden an Zeit und Zeitgenossenschaft, an das von einer Generation Erlebte, Erfahrene, Gesehene und Gehörte". In der "Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land" beleuchtete der stets engagierte Schriftsteller Eckpfeiler unseres Daseins: "das Wohnen, die Nachbarschaft und die Heimat, das Geld und die Liebe, Religion und Mahlzeiten". Für Böll war die Kunst "die einzig erkennbare Erscheinungsform der Freiheit auf dieser Erde". In seiner Nobelvorlesung sprach er von "Zwischenräumen", die der Schreibende entdecke und denen er dann Sprache verleihe, sei es in der Form von Ironie, Humor, Poesie, Fiktion oder Widerstand.

Irene Frandsen-Roeger Dozentin


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