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Kunst- und Kulturgeschichte

10 Kurse

Kurse nach Themen

Ulrike Krautheim-Broucek
Kultur, Artothek
Ina Paulus
Leitung Führungsnetz, Museumspäd. Dienst

Ikebana
Mo. 20.09.2021 20:00
Großostheim

Die japanische Kunst des Arrangierens von Zweigen und Blumen in flachen Schalen oder Vasen. Verschiedene Grundformen und Variationen werden vorgeführt und von den Kursteilnehmern nachgestaltet.

Kursnummer 247906
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Gebühr: 78,00
Einführung in die japanischen Teewege: Teezeremonie (Sado) Japanische Teezubereitung als Achtsamkeitsübung
Sa. 16.10.2021 13:30
Aschaffenburg

Die Vorführung möchte Anleitung zu Haltung, Handhabung der Teegegenstände und Miteinander beim Tee geben, sowie auf das japanische Schönheitsempfinden und den Ausdruck der Jahreszeiten beim Tee eingehen. Der bei der Zubereitung verwendete Tee ist Pulvertee/Matcha. Dieser Weg lässt sich bis ins 16. Jh. zurückverfolgen. (Materialkosten: 5 Euro)

Kursnummer 210163
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Gebühr: 20,50
vhs.wissen live: Adolph Menzels Kunst und Wirklichkeiten – Die Gemälde der Neuen Pinakothek „Wohnzimmer mit der Schwester des Künstlers“ und „Prozession in Hofgastein“ - Live aus der Pinakothek Online-Vortrag
Do. 11.11.2021 19:30
vhs Online

Adolph Menzel gilt als der herausragende Vertreter des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert. Unermüdlich zeichnend beobachtete er gleichsam als Chronist einer „vie moderne en Allemagne“ Menschliches und Allzumenschliches. 1996/97 verortete ihn die große Berliner Retrospektive daher auch im „Labyrinth der Wirklichkeit“. Aber warum fotografierte der Künstler eigentlich nicht? Menzel, der die lithographische Anstalt des Vaters nach dessen Tod 1832 weiterführte, erwarb zudem 1864 das Photographische Kunst- und Verlagsinstitut Gustav Schauer für seinen Bruder. Nach dessen Tod ein Jahr später unterstützte er auch hier seine Schwägerin in der Fortführung der Geschäfte. Menzel war also bestens mit den vervielfältigenden und abbildenden Medien der Zeit vertraut, die seinen ökonomischen Erfolg sicherten und zugleich seinen Blick auf die Dinge des Lebens prägten. Dennoch hielt er persönlich an Malerei und Graphik fest. Suchte er vielleicht doch nach symbolischen Ausdrucksmöglichkeiten, die über die bloße Abbildung der Wirklichkeit hinausgingen? Diesen Fragen geht der Vortrag live aus der Neuen Pinakothek mit überraschenden und spannenden Einsichten in die Gemälde der Neuen Pinakothek nach. Dr. Joachim Kaak ist zweiter stellvertretender Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Referent für Malerei und Plastik 1850-1900 in der Neuen Pinakothek. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neuen Pinakothek statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133719
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Gebühr: kostenlos
Reihe 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Jüdische Mode - vom Kaftan bis zum T-Shirt
Mo. 15.11.2021 19:00
vhs Online

Impuls und Gespräch mit Dr. Naomi Lubrich Religionen finden oft ihren Ausdruck in der Mode. In unserer Gesellschaft geben Kopftuch, Kippa oder Kreuzanhänger die religiöse Zugehörigkeit preis. Von Modest Fashion bis hin zum Statement-T-Shirt spielen Modedesigner*innen mit religiösem Regelwerk und partikularen Identitäten. Welche Rolle spielt die Mode in der jüdischen Kultur? Gibt es Kleidervorschriften? Was zeigt uns die Geschichte und wie drücken Juden und Jüdinnen heute religiöses Bewusstsein mit ihrem Kleidungsstil aus? Dr. Naomi Lubrich, Direktorin des Jüdischen Museums der Schweiz und Kuratorin der Mode-Ausstellung „Cherchez la femme“ (2017) gibt uns einen Einblick in jüdische Moden – von der Kleidung orthodoxer Juden im 18. und 19. Jahrhundert bis zu T-Shirts in der Gegenwart. Moderation: Magdalena Zeller (KulturRegion FrankfurtRheinMain) Im Rahmen der Reihe „Kleidung, Freiheit, Identität“ der KulturRegion und des Semester-Schwerpunktes „1700 Jahre jüdisches Leben“ der vhs Aschaffenburg Naomi Lubrich wurde in Toronto, Kanada geboren. Sie studierte Literatur und Kunst in New York (Columbia University, BA 1998) und Berlin (Freie Universität, Dr. phil. 2012). Sie arbeitete im Metropolitan Museum of Art in Manhattan, im Jüdischen Museum Berlin und nun im Jüdischen Museum der Schweiz als dessen Direktorin. Sie schreibt über Mode, Populärkultur und jüdische Geschichte, derzeit über die Vor- und Nachgeschichte des mittelalterlichen jüdischen Spitzhuts. Das Gespräch führt Magdalena Zeller, Projektleiterin "Geist der Freiheit" der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH. Kooperation mit KulturRegion FrankfurtRheinMain. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 132218
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Gebühr: kostenlos
vhs.wissen live: Malerfürst und barocke Üppigkeit – Peter Paul Rubens im Spannungsfeld von Bedeutung und modernen Rezeptionsgewohnheiten - Live aus der Pinakothek Online-Vortrag
Do. 16.12.2021 19:30
vhs Online

Ambivalenz – mit diesem Begriff lässt sich wohl am besten die Haltung des Museumspublikums gegenüber Peter Paul Rubens fassen. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern aller Zeiten, zugleich wirken seine Bildwelten aus heutiger Sicht aus der Zeit gefallen: Die Dynamik, das Schönheitsideal, die Darstellung von Erotik und Gewalt – all das entspricht nicht mehr unbedingt den modernen Sehgewohnheiten und auch nicht dem gegenwärtig herrschenden Schönheitsempfinden. Wohl kaum ein Künstleroeuvre löst so zuverlässig heftige und sich diametral gegenüberstehende Emotionen aus. Die Rubens-Sammlung in der Alten Pinakothek gehört zu den bedeutendsten weltweit, nur das Kunsthistorische Museum in Wien und der Prado in Madrid verfügen über vergleichbare Bestände. Der zentrale Rubens-Saal mit seinen weltbekannten Meisterwerken, schon seit der Eröffnung des Museums das Herzstück und Kern des Gebäudes, gehört zu den Höhepunkten jedes Besuchs in der Alten Pinakothek. Die monumentalen Formate lösen Überwältigung und Bewunderung, aber nicht immer Begeisterung aus. Warum ist das so? Dr. Mirjam Neumeister ist Oberkonservatorin und Sammlungsleiterin Flämische Barockmalerei in der Alten Pinakothek. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Alten Pinakothek statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133733
Einführung in die japanische Schwertkunst
So. 23.01.2022 10:30
Aschaffenburg

Die Schwertformen (Kata), mit denen allein oder in Partnerarbeit geübt wird, sind seit 600 Jahren überliefert. Das (Holz-) Schwert nicht als Waffe, sondern als Übungsmittel auf dem Weg. Am Ende geht es weniger um das Festhalten, das feste Zugreifen als um das Loslassen. Nicht um Härte, sondern weiches Fließen.

Kursnummer 210162
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Gebühr: 15,50
Einführung in die japanischen Teewege: Teezeremonie (Sado) Japanische Teezubereitung als Achtsamkeitsübung
So. 23.01.2022 13:30
Aschaffenburg

Die Vorführung möchte Anleitung zu Haltung, Handhabung der Teegegenstände und Miteinander beim Tee geben, sowie auf das japanische Schönheitsempfinden und den Ausdruck der Jahreszeiten beim Tee eingehen. Der bei der Zubereitung verwendete Tee ist Pulvertee/Matcha. Dieser Weg lässt sich bis ins 16. Jh. zurückverfolgen. (Materialkosten: 5 Euro)

Kursnummer 210164
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Gebühr: 20,50
Japanischer Tanz (No-Theater)
So. 23.01.2022 16:00
Aschaffenburg

Das No-Theater hat eine Geschichte von ca. 600 Jahren. Minimalisierung, Zurückhaltung, Stille prägen den Ausdruck der Tänze. Der Tänzer versucht nicht, in der Bewegung nach oben die Schwerkraft zu überwinden, sondern sucht die Verwurzelung, die Verhaftung am Boden. Wir üben den spezifischen Gleitschritt des No-Tanzes und die Handhabung des Fächers, bevor wir einen einfachen Tanz einstudieren.

Kursnummer 210169
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Gebühr: 15,50
Jenseits der Sonnenblumen 1, Vincent van Goghs langer Weg zur Kunst - Vortrag
Mi. 02.02.2022 19:00
Aschaffenburg

Van Goghs Weg zur Malerei war weit. Als Kunsthändlerlehrling entdeckte er zwar früh die Liebe zur Kunst, aber erst mit 27 Jahren entschloss er sich Maler zu werden. Ein mühevoller Weg begann, denn "die Malerfaust ... war noch ungelenk", wie er seinem Bruder Theo schrieb. Zunächst bemühte er sich in seinen Motiven - heimatlichen Landschaften, Alltagsszenen mit Bauern und armen Leuten - um eine detailgetreue Abbildung der Wirklichkeit. Doch schon bald zeigten seine Bilder eine neue, intensive Ausdruckskraft. Sein frühes Werk, für das erdige, dunkle Töne charakteristisch sind, gipfelte 1885 in dem Bild die Kartoffelesser. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahgmen auf 24 begrenzt.

Kursnummer 210187
Jenseits der Sonnenblumen 2, Vincent van Goghs Weg in die Moderne - Vortrag
Mi. 09.02.2022 19:00
Aschaffenburg

Ab 1886 hielt sich van Gogh für zwei Jahre in Paris auf, wo er mit der Avantgarde der französischen Kunst in Berührung kam. Sie lenkte seine Malerei in völlig neue Bahnen. In Arles, wo er in sengender Hitze malte, um die leuchtenden Farben der südfranzösischen Landschaft festzuhalten, fand er seinen ureigenen Stil. Als er drei Jahre später seinem Leben ein Ende setzte, hinterließ er ein grandioses Werk, das die Malerei grundlegend veränderte und der Moderne den Weg bereitete. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahgmen auf 24 begrenzt.

Kursnummer 210188