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24 Kurse
Dr. Michael Peter Hoecke
Gesellschaft

vhs.wissen live: Die Revolution hat ein weibliches Gesicht. Die aktuelle Rolle der Frauen in Belarus. Online-Vortrag
Do. 03.03.2022 19:30
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Die Bilder haben die Welt gerührt und erschüttert: Friedliche Demonstranten in Belarus trotzten dem brutalen Regime – immer und immer wieder. Die Osteuropa-Korrespondentin Alice Bota erzählt in dem Vortrag die Geschichten der drei maßgeblichen Protagonistinnen, die zu Politikerinnen wider Willen wurden: Swetlana Tichanowskaja, Maria Kolesnikowa und Veronika Zepkalo. Sie zeichnet die Geschichte des Aufstands nach und wirft die Frage auf, warum der Westen - fast vor unserer Haustür - so wenig Unterstützung leistet. Alice Bota ist Autorin und Journalistin. Derzeit berichtet sie als Auslandskorrespondentin aus Moskau für DIE ZEIT. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133707
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Alice Bota
vhs.wissen live SPEZIAL: Die Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehung Online-Vortrag
So. 06.03.2022 19:30
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Wladimir Putin greift für die Rechtfertigung seines Angriffskriegs auf ein Narrativ zurück, nachdem die Ukraine schon immer ein Teil Russlands gewesen sei. Doch der Konflikt mit Russland um die ukrainische Unabhängigkeit reicht bis ins Mittelalter zurück. In diesem Vortrag zeichnet die Historikerin Prof. Ricarda Vulpius den Konflikt nach und nimmt dabei auch die Geschichte des russischen Imperialismus in den Blick. Ricarda Vulpius ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Münster. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die russländische Imperiumsgeschichte sowie die Geschichte der Ukraine und ihre Verflechtungen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133706
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Gebühr: kostenlos
vhs.wissen live: Femizide. Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen. Online-Vortrag
Mo. 07.03.2022 19:30
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Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen. Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133708
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Gebühr: kostenlos
Aufblühen statt Ausbrennen – Erwerbs- und Sorgearbeit fair teilen Online-Vortrag zum Internationalen Frauentag
Di. 08.03.2022 18:00
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Homeoffice, Kurzarbeit, Quarantäne: Die Pandemie hält uns in Schach und hat die gesundheitliche und ökonomische Situation von Frauen verschärft. Die unbezahlte Sorgearbeit, wie Kindererziehung, Hausarbeit oder die Pflege von Angehörigen ruht nach wie vor zu einem erheblich größeren Teil auf den Schultern von Frauen. Deren eigene Selbst- und Zukunftsvorsorge kommen dabei oft zu kurz. Im Zuge von Familiengründungen können Frauen ihre eigenständige Existenzsicherung nicht immer aufrecht- erhalten. Sie sind überdurchschnittlich oft in Teilzeit beschäftigt oder suchen nach einer unter- brochenen Erwerbsbiografie einen adäquaten beruflichen Anschluss. Im Vortrag zeigt die Soziologin Dr. Birgit Happel typische Fallstricke in Bezug auf die Vereinbarkeitsproblematik und Stellschrauben zur gerechten Rollenverteilung. Sie zielen darauf ab, Frauen zu bestärken, ihre Erwerbs- und Finanzbiografien in Einklang zu bringen, Rollenbilder zu hinterfragen, die eigenen Aspirationen zu verwirklichen und sich einen Vermögensgrundstock aufzubauen. Eine stimmige Balance zwischen Zeit, Sinn, Erfolg und Geld ist für alle Geschlechter ein lohnenswertes Ziel. Auch als Eltern sind wir gefordert, positive Rollenbilder vorzuleben. Deshalb ist unsere Veranstaltung offen für alle Interessierten! Die Soziologin Dr. Birgit Happel setzt sich als Referentin, Trainerin und Coach für Finanzielle Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und die Professionalisierung der Finanziellen Bildung ein. Mit Geldbiografien® verknüpft sie Handlungs- und Strukturebenen und stellt Finanzielle Bildung in einen gesellschaftlichen und biografischen Kontext. Als Mitglied von UN Women Germany e.V. und als Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei engagiert sie sich besonders für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen. Eine Kooperation der vhs Aschaffenburg mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Aschaffenburg und den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg, Zonta Aschaffenburg e.V. und Zonta Alzenau e.V.

Kursnummer 133203
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Gebühr: gebührenfrei
Reihe Demokratie im Gespräch: Digitalisierung im ländlichen Raum Die Webtalkreihe der BLZ in Kooperation mit dem bayerischen Volkshochschulverband e.V.
Mi. 09.03.2022 19:00
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Angesichts des gesellschaftlichen Megatrends der Urbanisierung drohen ländliche Räume immer mehr an Attraktivität zu verlieren. Zwar weisen ländlich geprägte Landkreise zum Beispiel im Einzugsgebiet von Großstädten teilweise auch hohe Zuwachsraten an Bevölkerung auf, im Großteil der ländlichen Regionen stagniert die Bevölkerungsentwicklung jedoch oder verzeichnet teils sehr hohe Rückgänge. Kann die Digitalisierung diese Entwicklungen aufhalten? Welche Potenziale bietet sie konkret, um ländliche Räume attraktiver zu machen? Wo bestehen Hindernisse, welche gelungenen Beispiele gibt es? [Wir würden uns freuen, wenn Sie bei unserer Diskussion mit dabei wären.] Vorschlag analog zu den anderen Ankündigungen: Wir diskutieren mit Ihnen und unseren Expert*innen über die Digitalisierung im ländlichen Raum. In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.

Kursnummer 133603
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: N.N.
vhs.wissen live: Galaxien und schwarze Löcher Online-Vortrag
Mi. 09.03.2022 19:30
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Seit der Entdeckung der Quasare vor etwa 50 Jahren haben sich die Indizien gehäuft, dass in den Zentren von Milchstraßensystemen massive Schwarze Löcher sitzen, die durch Akkretion von Gas und Sternen effizient Gravitationsenergie in Strahlung umwandeln. Durch hochauflösende Messungen im Infrarot- und Radiobereich ist es jetzt im Zentrum unserer eigenen Milchstraße gelungen, einen überzeugenden Beweis für diese Hypothese zu liefern, und gleichzeitig neue und unerwartete Resultate über den dichten Sternhaufen in der unmittelbaren Umgebung des Schwarzen Lochs erbracht. Hierbei haben neue Entwicklungen in der Infrarotinstrumentierung und der adaptiven Optik und Interferometrie am neuen Großteleskop der ESO, dem VLT, eine wichtige Rolle gespielt. Gleichzeitig ist es klargeworden, dass die meisten Galaxien massive Schwarze Löcher beherbergen, und dass diese Schwarzen Löcher bereits etwa eine Milliarde Jahre nach dem Urknall entstanden sein müssen. Es werden diese neuen Messungen und ihre Konsequenzen für die Entstehung von Schwarzen Löchern im frühen Universum diskutiert. Reinhard Genzel - Direktor, MPI für extraterrestrische Physik, Garching Professor of the Graduate School, Physics and Astronomy, University of California, Berkeley, USA Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133709
NEU: vhs.wissen live: Der Krieg in der Ukraine und die Rolle Chinas Online-Vortrag
So. 27.03.2022 19:30
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit dem Krieg gegen die Ukraine den größten Teil der Weltgemeinschaft gegen sich vereint. Anders als der Westen - der Russland wirtschaftlich und politisch weitestgehend isoliert hat -  äußert sich China bisher sehr zurückhaltend zum Konflikt. Dabei scheint die chinesische Führung alles andere als begeistert von der Eskalation zu sein - nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen. An diesem Abend können Sie mit Prof. Susanne Weigelin-Schwiedrzik diskutieren, welche Bedeutung der Krieg in der Ukraine für die russisch-chinesischen Beziehungen hat. Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Professorin für Sinologie am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien. Zuvor hatte Sie eine Professur für Moderne Sinologie in Heidelberg. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133710
Stadt.Land.Welt-Web: SDG 13 - Klimakrise und Gemeinwohl: Klassische Tragödie oder modernes Happy End? Online-Vortrag
Mi. 30.03.2022 19:00
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Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen Moore sind wahre Klimahelden - allerdings nur wenn sie intakt sind. Intakt bedeutet konkret, dass sie ausreichend nass sind. Nur dann schlucken Sie das klimaschädliche CO². Lediglich 3% der globalen Landfläche bestehen aus Mooren. Sie speichern aber doppelt so viel CO², wie alle Wälder auf der Erde zusammen. In Deutschland (und auch in anderen Regionen der Erde) ist ein Großteil der Moore durch menschliches Handeln leider bereits gestört. Trockengelegte Moore setzen zu einem erheblichen Anteil den Klimakiller Kohlenstoffdioxid frei. Mit jedem Jahr, in dem sich daran nichts ändert, verlieren wir wertvolle Zeit. Die Renaturierung, also die Wiedervernässung von Mooren leistet daher einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und schafft zusätzlich Lieblings-Lebensräume für bedrohte Pflanzen und Tiere. Leif Rättig, Moorexperte der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, zeigt, wie in den letzten 10 Jahren von den ca. 35.000 ha Flächen der Stiftung bereits knapp 2.000 ha Moor renaturiert wurden und welche regionalen und globalen Aufgaben noch auf uns zukommen. Über den Referenten: Leif Rättig beschäftigt sich seit seinem Studium der Geographie mit dem Klima und dem Klimaschutz. 2008-2010 war er als Projektleiter der bundesweiten Klimakampagne „für mich.für dich.fürs Klima“ bei der Verbraucherzentrale tätig. Seit 2011 begleitet er bei der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Moorschutzprojekte und arbeitet dort aktuell in der Stabstelle Klimaschutz. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133901
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Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
NEU: vhs.wissen live: China und die Sowjetunion: Zwischen Freundschaft und Feindschaft Online-Vortrag
Mi. 30.03.2022 19:30
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Vor dem aktuellen Hintergrund des Krieges in der Ukraine wirft Felix Wemheuer einen Blick auf die Geschichte der sino-sowjetischen Beziehungen. Als 1949 die Volksrepublik von Mao Zedong gegründet wurde, hieß es zunächst: „Die Gegenwart der Sowjetunion wird die Zukunft Chinas sein“. Die chinesischen KommunistInnen übernahmen das politische System und wirtschaftliche Entwicklungsmodell des „großen Bruders“ in Moskau. Nur zehn Jahre später kam es zum Bruch beider Länder. 1969 kulminierte die Feindschaft sogar in einem blutigen Grenzkrieg. Die Sowjetunion drohte mit dem Einsatz von Atomwaffen.  China näherte sich in Folge den USA an. Der Vortrag analysierte die Gründe für den Aufstieg und Niedergang des sino-sowjetischen Bündnisses. Dabei spielten die Bestimmung der Strategie der kommunistischen Weltbewegung, alte Grenzstreitigkeiten und auch die Taiwan-Frage eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt ging der Streit zwischen der Sowjetunion und China auch darum, wer in dem Bündnis die Rolle des Juniorpartners innehaben sollte. Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133716
NEU: vhs.wissen live: Umweltpolitik: gestern, heute, morgen? Luisa Neubauer, Cyril Dion, Noel Mamère: drei Generationen für das Klima
Mo. 04.04.2022 19:00
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Das Thema ist nicht neu: bereits seit Ende der 60er Jahre fordern Klimaaktivist*innen in Europa verstärkte Maßnahmen im Sinne des Umweltschutzes. Angesichts der rasant fortschreitenden Erderwärmung muss Klimaschutz als generationenübergreifende Herausforderung für Politik und Gesellschaft verstanden werden, denn insbesondere für kommende Generationen stellt der Klimawandel eine existenzielle Bedrohung dar. Wir wollen mit verschiedenen Generationen von Aktivist*innen wie Luisa Neubauer (25 Jahre), Cyril Dion (43 Jahre) und Noël Mamère (73 Jahre) über ihre Erfahrungen, Visionen und Ideen diskutieren. Die Veranstaltung wird moderiert von der Wirtschafts- und Politikjournalistin Salomé Saqué. Cyril Dion ist Schriftsteller, Regisseur und Aktivist. Er war einer der Gründer von Le Mouvement Colibris. Zu seinen Werken gehören der Dokumentarfilm Demain, der 2016 mit einem César ausgezeichnet wurde, und der Roman Imago, der den Prix Méditerranée du premier roman erhielt. 2018 war er Teil der Gruppe, die die französische Regierung wegen ihrer Untätigkeit in Bezug auf den Klimawandel verklagte. Luisa Neubauer ist Klimaaktivistin und eine der Hauptorganisatorinnen des Klimastreiks Fridays for Future. Sie ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Jugend. Geboren im Jahr 1996 wird sie oft die „deutsche Greta Thunberg“ genannt. Noël Mamère (73) arbeitete als Journalist und Politiker. Er war von 1989 bis 2017 Bürgermeister der Stadt Bègles, von 1997 bis 2017 Mitglied der Grünen und anschließend bis 2013 Mitglied der Partei Europe Écologie Les Verts (EÉLV). Als Kandidat der französischen Präsidentschaftswahlen 2002 erhielt er 5,25 % der Stimmen. Er publizierte mehrere Bücher, darunter "L'Écologie pour sauver nos vies" (2020, Editions Les Petits Matins) und den Comic "Les Terrestres" (2020, Editions du Faubourg). Salomé Saqué ist Wirtschafts- und Politikjournalistin. Nach einem Master im Bereich Internationales Recht und einem Journalistik-Diplom folgten erste Arbeitserfahrungen bei Le Monde Diplomatique und beim Fernsehsender France 24. Salomé Saqué erweckte insbesondere durch ihre Berichterstattung über die Gelbwesten-Bewegung Aufmerksamkeit. Hiernach produzierte sie für mehrere unabhängige Medien Investigativ-Videos zu wirtschaftlichen und politischen Themen. Als engagierte Journalistin setzt sie sich besonders für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein. In Kooperation mit dem Goethe Institut Paris und der Heinrich-Böll-Stiftung France. Vortrag auf Deutsch und Französisch mit Übersetzung. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133712
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Cyril Dion
Reihe Demokratie im Gespräch: Wege zur digitalen Teilhabe für alle Die Webtalkreihe der BLZ in Kooperation mit dem bayerischen Volkshochschulverband e.V.
Mi. 06.04.2022 19:00
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Digitale Technologien sind ein Teil unseres Alltags – ob im Beruf, in der Bildung, im ehrenamtlichen Engagement oder in der Freizeit. Auch die Behörden in Deutschland entwickeln immer mehr Dienstleistungen, die digital bedient werden. Jedoch profitieren bislang nicht alle Menschen gleichermaßen von den Chancen der Digitalisierung. Die Gründe dafür sind vielfältig: Mangel an technischer Ausstattung und unzulängliche Infrastruktur, fehlendes Zutrauen in die eigenen digitalen Fähigkeiten und Unsicherheit in der Anwendung. Das Ziel der digitalen Teilhabe ist es, dass jeder Mensch die Chance hat, Zugang zu digitalen Angeboten zu bekommen. Entscheidend ist, dass die Bedürfnisse aller Menschen bedacht werden. Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen über verschiedene wegweisende Ansätze zur digitalen Teilhabe. Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen über verschiedene wegweisende Ansätze zur digitalen Teilhabe. Unsere Referent*innen: Dr. Klaus Buddeberg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Lebenslanges Lernen, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Universität Hamburg (zugesagt) Anna-Lena Hosenfeld, Digital für alle GmBH, (Bitkom e.V.), angefragt In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.

Kursnummer 133604
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Gebühr: kostenlos
vhs.wissen live: Hat Europa eine kulturelle Identität? Online-Vortrag
Di. 12.04.2022 19:30
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Europa ist ein Vielvölkerkontinent. Jede einzelne Nation nimmt für sich in Anspruch, über eine eigene nationale Identität zu verfügen. Gibt es trotzdem so etwas wie eine übergreifende Identität Europas, die über den Verweis auf ein abendländisch-christlich-jüdisches Erbe hinausreicht? Mit was genau wäre Europa in kultureller Hinsicht identisch? Die Frage ist nicht neu, aber sie stellt sich immer wieder neu, weil sich die übergreifenden Themen stetig verändern. Gegenwärtig steht ein anderes Erbe im Mittelpunkt der Debatten über die kulturelle Identität Europas: die koloniale Vergangenheit des Kontinents und sein Verhältnis zur außereuropäischen Welt. Welche Konsequenzen dieses Verhältnis und die damit verbundenen Fragen um Schuld und Wiedergutmachung für das europäische kulturelle Selbstverständnis hat, diskutieren Prof. Michael Hochgeschwender und der Feuilletonchef und Herausgeber der FAZ Jürgen Kaube. Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133714
vhs.wissen live: Willkommen im Anthropozän: Welche Technik prägt das Menschenzeitalter? Online-Vortrag
Di. 26.04.2022 19:30
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Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff „Anthropozän“: Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist. Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein. In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle – so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns. Sollten wir das neue Zeitalter besser als „Technozän“ bezeichnen? Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive. Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt? Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum.  Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133715
Stadt.Land.Welt-Web: SDG 12 - „Kleider machen Leute“?! – Der wahre Preis der Billigmode Online-Vortrag
Mi. 27.04.2022 19:00
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„Kleider machen Leute“ – die Spruchweisheit der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller hat ihren Ursprung bereits in der Antike und hat wohl auch in der Moderne noch ihre Gültigkeit. Aber hier wollen wir die Redewendung umdrehen: „Leute machen Kleider“. Aber welche Leute machen unsere Kleider? Und zu welchen Bedingungen? Und mit welchen Auswirkungen für Mensch und Umwelt? „Fast Fashion“ bezeichnet im Allgemeinen Kleidung, die billig hergestellt und verkauft wird, damit Kund*innen möglichst häufig neue Kleidung kaufen können. Im Rekordtempo machen große Modeketten Kleidung zu günstigen Preisen für alle verfügbar, und Mode entwickelt sich für viele Menschen in Deutschland zur mehrmals jährlich austauschbaren Ware. Dies hat insbesondere für die textilproduzierenden Länder wie Bangladesch soziale Folgen für die Menschen im Globalen Süden, insbesondere für Frauen. Katastrophale Arbeitsbedingungen, mangelnde soziale oder arbeitsrechtliche Sicherheiten sowie eine extrem schlechte Bezahlung von Näher*innen sind die Kehrseite der billigen Mode. Zunehmend wird außerdem die Entsorgung von Billigkleidung in Ländern des Globalen Südens ein ökologisches Problem. Wie kann nachhaltiger Konsum vor diesem Hintergrund einen Beitrag für soziale Gerechtigkeit und insbesondere Geschlechtergerechtigkeit spielen? Wie können Staaten regulieren? Welche Rolle spielen dabei Zertifizierungen und staatliche Textilsiegel wie der „Grüne Knopf“? Und wie gelingt es, dass nachhaltiger Konsum keine Frage des Einkommens wird? Darüber und über Ihre Fragen möchten wir diskutieren mit eingeladenen Expert*innen im Rahmen der bundesweiten Stadt.Land.Welt.-Web - Dialogreihe der Volkshochschulen und Engagement Global gGmbH. Christina Fischer, stv. Referatsleitung Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – angefragt Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende FEMNET e.V. Moderation: Jürgen Sokoll, Fachpromotor für fairen Handel und nachhaltiges Wirtschaften, Eine-Welt-Netz NRW Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich. Stadt.Land.Welt. – Web Eine digitale Vortragsreihe zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030

Kursnummer 133903
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Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
vhs.wissen live: Krankenhäuser in Deutschland. Strukturen - Reformen - Probleme Online-Vortrag
Do. 05.05.2022 19:30
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Der Vortrag befasst sich mit den Strukturen der Krankenhauslandschaft und mit zentralen Merkmalen der Gesundheitsversorgung in Deutschland, sowie mit der Steuerung des Krankenhaussektors und jüngeren Reformen in diesem Bereich. Dabei kommen auch Vergütungen von Leistungen und Arbeitsbedingungen im Krankenhaus zur Sprache. Abschließend geht der Vortrag auf wichtige Herausforderungen für die Gestaltung der Krankenhausversorgung ein. Thomas Gerlinger ist Professor an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld und Leiter der Arbeitsgruppe "Gesundheitssysteme, Gesundheitspolitik und Gesundheitssoziologie". Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133717
Reihe Demokratie im Gespräch: Cyberangriffe: Wie umgehen mit der Gefahr aus dem Netz? Die Webtalkreihe der BLZ in Kooperation mit dem bayerischen Volkshochschulverband e.V.
Di. 10.05.2022 19:00
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Durch Hacker lahmgelegte Krankenhäuser, funktionsunfähig gemachte Verwaltungen, Unternehmen und Hochschulen: Leider ist dies mittlerweile kein reines Science-Fiction-Szenario mehr, sondern eine konkrete Gefahr. Es geht dabei nicht immer nur um Erpressung und Geldgewinne. Auch kommt es immer wieder zu Cyberangriffen durch andere Staaten, etwa zum Zwecke von Desinformationskampagnen. Welche typischen Formen von Cyberangriffen gibt es, welche Strategien zu ihrer Abwehr existieren – und inwiefern besteht hier auch die Gefahr der Destabilisierung von Demokratien? [Es würde uns freuen, wenn Sie diese Fragen mit uns erörtern würden.] Vorschlag: Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen über Gefahren aus dem Netz und Maßnahmen, wie wir die Cybersicherheit verbessern können. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.

Kursnummer 133605
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: N.N.
vhs.wissen live: Nachhaltig, sicher, genussvoll - was trifft den modernen "Geschmack" Online-Vortrag
Di. 10.05.2022 19:30
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Die Ernährungswirtschaft ist im Umbruch, die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion im Wandel. Produktions- und Wirtschaftsformen stehen auf dem Prüfstand, der Ursprung der Rohstoffe wird kritisch beleuchtet. Neuartige Lebensmittel erobern den Markt, und die Frage stellt sich mehr denn je: was kommt an bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, was schmeckt ihnen, und wie viel Genuss darf oder muss es sein? Andrea Büttner, Lebensmittelchemikerin, ist geschäftsführende Institutsleiterin des Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und leitet den Lehrstuhl für Aroma- und Geruchsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Sprecherin des Fraunhofer Leitmarkt Ernährungswirtschaft, stellvertretende Sprecherin des Fraunhofer Strategischen Forschungsfeld Bioökonomie und im Board of Management des Fraunhofer Cluster Circular Plastics Economy CCPE®. Frau Büttner ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133719
Stadt.Land.Welt-Web: SDG 17 - Globale Partnerschaften für ein gerechtes Miteinander – Wunschtraum oder wirklicher Lösungsansatz?
Mi. 11.05.2022 19:00
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„Aus dem klassischen Nord-Süd-Gefälle soll eine globale Partnerschaft auf Augenhöhe entstehen. Das bedeutet, sich auf wechselseitiges Lernen und Verändern zwischen ungleichen Partnern aus allen Ländergruppen einzulassen.“ Dr. Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Doch wie kann die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit Leben gefüllt werden? Mit welcher Intention engagieren sich Unternehmen überhaupt in Afrika? Und welche Auswirkungen hat das für die Menschen vor Ort? Partnerschaftliche Zusammenarbeit kann verschiedenste Formen annehmen und wird auch für Wirtschaftsunternehmen immer attraktiver. Weiterbildungsprogramme wie „Afrika Kommt!“ der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) fördern Fachkräfteaustausche und damit hochqualifizierte Nachwuchsführungskräfte aus Sub-Sahara Afrika, die bereits über einige Jahre Arbeitserfahrung und Führungskompetenzen verfügen. Wie nachhaltig sind solche Investitionen? Nach einer kurzen Einführung zum theoretisch–wissenschaftlichen Rahmen rund um die Agenda 2030 mit Fokus auf das SDG 17 sprechen wir mit Expert*innen aus Wirtschaftsunternehmen, die bereits mit verschiedenen afrikanischen Ländern zusammenarbeiten. Moderation: Birgit Steck, Engagement Global Außenstelle Mainz Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich. Stadt.Land.Welt. – Web Eine digitale Vortragsreihe zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030

Kursnummer 133905
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Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Dozent*in: Birgit Steck
vhs.wissen live: Kurt Landauer - Der Präsident des FC Bayern. Briefwechsel mit Maria Baumann
Mi. 11.05.2022 19:30
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Die Lebensgeschichte des Münchners Kurt Landauer (1884-1961) ist in mehreren Büchern festgehalten und auch verfilmt worden. Er war der legendäre Präsident des FC Bayern und gehörte zu den wenigen im Nationalsozialismus als Juden Verfolgten, die sich nach der Schoa entschieden, aus der Emigration in die Heimat zurückzukehren. Jetzt ist der sensationelle Nachlass von Kurt Landauer und seiner Ehefrau Maria Baumann (1899-1971) zugänglich und eröffnet unbekannte Einsichten in die Familiengeschichte Landauers in der Vorkriegszeit, Landauers Emigration in die Schweiz und die Nachkriegsgeschichte in München. Im Gespräch geben die beiden Herausgeberinnen Jutta Fleckenstein und Rachel Salamander Einblicke in den nun veröffentlichten Briefwechsel mit Maria Baumann und den bisher unbekannten Lebensbericht Kurt Landauers. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133721
vhs.wissen live: Die Evolution der Phantasie: Warum wir ohne Kunst nicht leben können Online-Vortrag
Di. 17.05.2022 19:30
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Kinder singen und tanzen, sie malen Bilder und erzählen Geschichten – und sie tun dies freiwillig, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. Als Erwachsene führen sie ihre Spiele dann oft fort. Und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen, nennen wir sie Kunst. All dies ist so vertraut, dass man leicht übersieht, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Wann und warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Denn Evolution ist Wandel: Verhaltensweisen entstehen, verändern sich und können wieder verschwinden. Der Vortrag wird schildern, was sich aus Sicht der Evolutionsbiologie zur Entstehung der Kunst sagen lässt und eine mögliche Erklärung vorstellen.  Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel in Cambridge (England) und Post-doc am Department of the History of Science der Harvard University. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. Aktuelle Publikation: Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde (Stuttgart: S. Hirzel, 2013), Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden (München: C. H. Beck, 2016). Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133723