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Philosophie

9 Kurse
Dr. Michael Peter Hoecke
Gesellschaft

Geschichte der Philosophie - Die Philosophie des Mittelalters bis zur Neuzeit!
Sa. 26.02.2022 10:30
Aschaffenburg

In diesem Kurs wird der Weg der Philosophiegeschichte von der Spätantike zur Scholastik und weiter bis zur Renaissance aufgezeigt. Wie verändert sich das Denken im Vergleich zur Antike? Welche Ideen sind nun neu und Wegweisend? Wie haben wir die sogenannten "Gottesbeweise" zu verstehen? Und warum spielt Aristoteles und die "Arabische Philosophie" so eine große Rolle? Viele große Persönlichkeiten werden uns begegnen. Es wartet eine spannende Denkreise! Dieser Kurs findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden.

Kursnummer 132211
Geschichte der Philosophie - Die Philosophie der Moderne
Sa. 26.02.2022 12:15
Aschaffenburg

In diesem Kurs soll ein intensiver Blick auf die Philosophie des 20. Jahrhunderts geworfen werden. Diese philosophischen Richtungen fächern sich sehr weit auf und beeinflussen natürlich auch die Ideen und Theorien des 21. Jahrhunderts. Spannende Persönlichkeiten, Philosophinnen und Philosophen erwarten uns und weisen den Weg hin zum 21. Jahrhundert. Dieser Kurs findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden.

Kursnummer 132212
vhs.wissen live: Willkommen im Anthropozän: Welche Technik prägt das Menschenzeitalter? Online-Vortrag
Di. 26.04.2022 19:30
vhs Online

Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff „Anthropozän“: Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist. Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein. In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle – so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns. Sollten wir das neue Zeitalter besser als „Technozän“ bezeichnen? Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive. Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt? Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum.  Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133715
Novalis, ein Denker und seine Zeit Vortrag
Fr. 29.04.2022 19:00
Aschaffenburg

Novalis, eigentlich: Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (02.05.1772 - 25.03.1801), wird in eine spannende Zeit hineingeboren. Goethe, Schiller aber auch Kant und so viele Persönlichkeiten mehr waren seine Zeitgenossen. Es ist die Zeit der Romantik. Novalis, der sehr jung starb, tut sich recht schnell als begabter Dichter und Denker, als "innig-"fühlender Dichter heraus. Wer war dieser so junge Mann? Welche Pläne, Ziele Hoffnungen begleiteten seine kurzen Lebensjahre und welche Gedanken können wir heute mit ihm gemeinsam durchdenken? In diesem Vortrag wird es um Novalis, seine Zeit und seine Weggefährten gehen. Seine Epoche besser zu verstehen, soll das Ziel des Vortrages sein. Dieser Vortrag findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 132215
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Gebühr: 5,00
nur Abendkasse
Novalis, der Mensch, seine Zeit und seine Texte Seminar + Lesung
Sa. 30.04.2022 10:00
Aschaffenburg

In diesem Jahr feiern wir den 250. Geburtstag eines außergewöhnlichen Menschen: Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, wurde am 2. Mai 1772 geboren und starb sehr früh am 25.3.1801. Er war Naturwissenschaftler, Philosoph und Dichter, einer der schillerndsten Gestalten der Jenaer Frühromantik, der damaligen Avantgarde. Sein Denken und Wirken, seine Zeit, seine Lebensverhältnisse und seine Zeitgenossen stehen im Zentrum dieses Seminars mit viel Raum zur Diskussion. Woher kommt sein Denken und wo wird es hingehen? Wo können wir noch Spuren seiner Gedanken bis heute erkennen und was waren die Einflüsse, denen er sich ausgesetzt wusste? Eine spannende Reise zu einem sehr jungen Menschen, seinen Hoffnungen und Wünschen und somit eine Reise zu uns selbst, ergänzt und abgerundet mit der Lesung einzelner Texte.

Kursnummer 132216
vhs.wissen live: Die Evolution der Phantasie: Warum wir ohne Kunst nicht leben können Online-Vortrag
Di. 17.05.2022 19:30
vhs Online

Kinder singen und tanzen, sie malen Bilder und erzählen Geschichten – und sie tun dies freiwillig, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. Als Erwachsene führen sie ihre Spiele dann oft fort. Und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen, nennen wir sie Kunst. All dies ist so vertraut, dass man leicht übersieht, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Wann und warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Denn Evolution ist Wandel: Verhaltensweisen entstehen, verändern sich und können wieder verschwinden. Der Vortrag wird schildern, was sich aus Sicht der Evolutionsbiologie zur Entstehung der Kunst sagen lässt und eine mögliche Erklärung vorstellen.  Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel in Cambridge (England) und Post-doc am Department of the History of Science der Harvard University. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. Aktuelle Publikation: Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde (Stuttgart: S. Hirzel, 2013), Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden (München: C. H. Beck, 2016). Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133723
vhs.wissen live: Die Wiedererfindung der Nation - Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen Online-Vortrag
Mi. 18.05.2022 19:30
vhs Online

Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine „Volksgemeinschaft“ bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler. Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018). Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133724
Pure Philosophie
Sa. 21.05.2022 10:30
Aschaffenburg

Der Kurs bietet in jedem Semester neu die Möglichkeit Philosophie zu betreiben, ein philosophisches Gespräch zu entwickeln, aber auch, ganz wie man möchte, zuzuhören und Philosophie einfach zu "leben". Nah und dicht am Text, in Verbindung mit der Möglichkeit zum Lesen und Diskutieren von philosophischen Texten und mit Bezug auf den jeweiligen Philosophen, soll seine Biografie, sein historisches Umfeld und seine geistesgeschichtliche Herkunft kennengelernt werden. Ein spannender, unterhaltsamer Einblick in die Philosophie, soll so auch Möglichkeit bieten, Philosophie für den Alltag nutzbar zu machen. Florian Gernot Stickler studierte Klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 132221
vhs.wissen live: Welche Grenzen brauchen wir? Ethik und Politik der Migration Online-Vortrag
So. 26.06.2022 19:30
vhs Online

Nach wie vor ringt die europäische Politik um eine Reform des Asylsystems. Die öffentliche Diskussion wird dabei oft von Schlagworten, falschen Tatsachenbehauptungen und Scheinlösungen dominiert.  In diesem Gespräch wird diskutiert, welche ethischen Grundsätze in der Migrationspolitik zu berücksichtigen sind, wie humane Grenzen in der Realität möglich sein können und wie solche Ideen in eine mehrheitsfähige Politik einfließen können.   Gerald Knaus ist ein österreichischer Soziologe und Migrationsforscher. Er ist Mitgründer und Vorsitzender des Think Tanks European Stability Initiative. Er war maßgeblich am EU-Türkei-Abkommen vom 18. März 2016 zwischen der EU und der Türkei beteiligt. Matthias Hoesch ist Philosoph und einer der führenden deutschen Migrationsethiker. Er forscht am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133727
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Gerald Knaus