Skip to main content

Politik und Zeitfragen

38 Kurse
Dr. Michael Peter Hoecke
Gesellschaft, Bildungsprämie

vhs.wissen live: Deutschland und Italien - eine spannungsreiche Beziehung Online-Vortrag auf Italienisch
Do. 26.08.2021 18:00
vhs Online

In Sonntagsreden wird die deutsch-italienische Beziehung gemeinhin als Idylle beschworen. Italophile Deutsche und germanophile Italiener*innen loben dann gerne das, was man einst als "Wahlverwandtschaft" feierte. In Wirklichkeit vernebeln Stereotypen und Vorurteile, Fehlinformation und Fake news, ja zuweilen Hass und Hetze, den Blick. Italien, seit Jahrhunderten Sehnsuchtsort der Deutschen, leidet an chronischen Krankheiten: Politische Instabilität, monströse Bürokratie, schwaches Wirtschaftswachstum, wachsender Brain drain. Und Deutschland, im Belpaese als das Land des Pflichtbewusstseins und der Systematik, als Lokomotive, die Italien mitzieht, respektiert, schwächelt. Die Corona-Krise legt bloß, was als Defizit schon lange am Fundament von Staat und Wirtschaft sägte: Überregulierung, Reformstau, marode Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung. In unserer Veranstaltung wollen wir den Nebel lichten, ein klares Bild schaffen und anhand zweier neuer Publikationen analysieren, ob und wie die Beziehung nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Ulrich Ladurner (tbc), Journalist bei DIE ZEIT, Autor des 2019 erschienenen Buchs „Der Fall Italien”. Fabio Colasanti, Ökonom (ehem. Generaldirektor bei der Europäischen Kommission) und Autor des 2021 beim Villa Vigoni Editore Verlag erschienenen Sammelbands „The Value of Money. Controversial Economic Cultures in Europe: Italy and Germany“Das Gespräch zwischen Ulrich Ladurner und Fabio Colasanti wird moderiert von Sabine Seeger-Regling, ehem. Italienkorrespondentin und Beraterin für EU-Fragen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt. Sprache: Italienisch mit Simultanübersetzung Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133701
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
vhs.wissen live: Dante und die deutsche Welt Online-Vortrag auf Italienisch
Fr. 27.08.2021 18:00
vhs Online

Die Geschichte der Beziehungen zwischen Dante und der deutschen Welt ist weit verflochten: von der kaiserlichen Rezeption der Monarchie bis zu Goethes Urteil, von den römischen Fresken der Nazarener über die irdische Hölle von Thomas Manns Doktor Faustus bis zu den jüngsten Polemiken. In diesem Gespräch, anlässlich des 700. Todestages des berühmten Dichters, behandeln wir die wichtigsten Stationen des „deutschen“ Dante und weiten den Fokus dann auf eine Reflexion über das Verhältnis Dante und Europa aus, wie es uns aus seinen politischen Schriften bekannt ist. Dr. Marco Grimaldi lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Rom („La Sapienza“). Er hat u.a. das Buch „Dante, nostro contemporaneo: Perché leggere ancora la Commedia” veröffentlicht. Die Veranstaltung findet auf Italienisch, in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133702
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
vhs.wissen live: Die großen Katastrophen der Vergangenheit und einige Lehren für die Zukunft Online-Vortrag auf Englisch
Mo. 06.09.2021 18:30
vhs Online

Katastrophen lassen sich nicht vorhersagen. Sie treten nicht in Zyklen auf. Und dennoch: Wenn das Unheil zuschlägt, sollten wir besser gerüstet sein als die Römer beim Ausbruch des Vesuv, die Menschen im Mittelalter bei der rasenden Verbreitung der Pest in ganz Europa oder die Russen bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Aber sind wir das? Haben wir nicht gerade in der Corona-Pandemie alles erlebt an imperialer Überheblichkeit, bürokratischer Erstarrung und tiefer Spaltung? In seinem Buch »Doom« schaut Niall Ferguson mit dem Blick des Historikers und Ökonomen auf die unterschiedlichsten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte. Wir müssen unsere Lektionen aus diesen historischen Beispielen lernen, damit künftige Katastrophen uns nicht in den Untergang führen. Niall Ferguson ist einer der bekanntesten und renommiertesten Historiker unserer Zeit. Er war Professor für Geschichte an der Harvard University und lehrte u.a. an der Oxford University, an der Stanford University und der London School of Economics and Political Science. Er gilt als Spezialist für Finanz- und Wirtschafts- und europäische Geschichte. Sein Buch über den Ersten Weltkrieg bei DVA (»Der falsche Krieg«) war ein großer internationaler Erfolg. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133703
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Niall Ferguson
Schlaue Graue - der Filmtreff
Mo. 13.09.2021 15:00
Aschaffenburg

Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst etwa hundert Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. In diesem Semester zeigen wir passende Filme zu unserem Semesterthema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". . Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 13.9.21, Mo 11.10.21, Mo 8.11.21, Mo 13.12.21, Mo 10.01.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!

Kursnummer 134201
Stadt I Land I Datenfluss: Mittagspause mit Kollegin KI? Wie Mensch und Maschine zusammenarbeiten Online-Vortrag
Di. 14.09.2021 19:00
vhs Online

Ein großer Teil industrieller Produktion läuft heute automatisiert in scheinbar menschenleeren Fabrikhallen, die von Fachkräften überwacht werden. Auch hochqualifizierte Tätigkeiten werden mehr und mehr durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Dies eröffnet Potentiale für sicheres Arbeiten, beispielsweise wenn KI-basierte Assistenzsysteme von anstrengenden oder gefährlichen Tätigkeiten entlasten und bei komplexen Prozessen unterstützen. Gleichzeitig stellen sich Fragen der psychosozialen Bedeutung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Wie kann die zunehmende Zusammenarbeit von Mensch und Maschine gerecht und menschenzentriert gestaltet werden? Wie wird die Aufgabenverteilung zukünftig aussehen? Welche Kompetenzen benötigen Menschen in der Zusammenarbeit mit „Kollegin KI“ Darüber diskutieren wir mit unseren Expert*innen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen. Prof. Dr. Linda Onnasch, Ingenieurpsychologin an der Humboldt-Universität zu Berlin Linda Onnasch leitet den Lehrstuhl Ingenieurpsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihrer Forschung beschäftigt sich Frau Onnasch mit dem Einfluss komplexer Assistenzsysteme auf Entscheidungsprozesse und Handlungssteuerung im Arbeitskontext sowie mit Konsequenzen einer menschähnlichen Gestaltung von Robotern auf Verhalten und Erleben in der Mensch-Roboter-Interaktion. Frau Onnasch promovierte 2015 an der TU Berlin zum Einfluss der Aufgabenteilung und Systemzuverlässigkeit in der Zusammenarbeit von Mensch und Automation. Von 2015 bis 2017 war sie als wissenschaftliche Beraterin bei HFC Human-Factors-Consult GmbH tätig. Sie hat als Projektleiterin mit internationalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengearbeitet. Seit 2018 ist sie Vorstandsmitglied der Human Factors and Ergonomics Society - Europe Chapter. Darüber hinaus engagiert Linda Onnasch sich für Gleichstellung und Diversität. Sie ist Gründerin und Vorsitzende der Gleichstellungskommission am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität und Mentorin im Programm “mentoring³ – Frauen in der Wissenschaft gezielt fördern” der Research Academy Ruhr. Dr.-Ing. Matthias Peissner, Institutsdirektor, Leiter Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Dr. Matthias Peissner ist Institutsdirektor und leitet den Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Seine interdisziplinären Teams arbeiten an Lösungen, die ein effizientes Zusammenspiel von Mensch und intelligenter Technik ermöglichen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind anpassungsfähige Systeme, zukünftige Arbeitsumgebungen sowie die Gestaltung positiver Nutzungserlebnisse. Er koordiniert das KI-Fortschrittszentrum »Lernende Systeme und kognitive Robotik«, das Teil des international renommierten Cyber Valley in Stuttgart/Tübingen ist. Als Experte für die menschengerechte Gestaltung von KI-Systemen engagiert er sich in der »Plattform Lernende Systeme« und der »Global Partnership on AI«. In ISO TC159 SC4 WG5 ist er in der internationalen Normung von Benutzungsschnittstellen tätig. Er ist einer der Gründer und langjähriges Vorstandsmitglied der »German Usability Professionals Association e.V.« (G-UPA) sowie Mitglied des Kernteams des Stuttgarter AI-Circles. Moderation Katja Weber, Deutschlandfunk Nova und radioeins/rbb Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt Land DatenFluss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Offenen Kanal Mainz OK:Mainz und dem Offenen Kanal Berlin ALEX umgesetzt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133801
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Reihe Demokratie im Gespräch: E-Voting - Neue Wege zur Wahlbeteiligung? Die Webtalkreihe der BLZ in Kooperation mit dem bayerischen Volkshochschulverband e.V.
Mi. 15.09.2021 19:00
vhs Online

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133601
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Dozent*in: N.N.
vhs.wissen live: Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und des Orients Online-Vortrag
Mo. 20.09.2021 19:30
vhs Online

Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Thomas Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133704
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Thomas Bauer
vhs.wissen live: IT-Sicherheit: Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft Online-Vortrag
Di. 21.09.2021 19:30
vhs Online

Der technologische Wandel war und ist ein stetiger Begleiter des Menschen. Doch noch nie war der Wandel so rasant, so absolut und so durchdringend wie heute durch die Digitalisierung. Die zunehmende Bedeutung digitaler Dienste und Anwendungen wirft Fragen über deren Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit auf. Gleichzeitig fordert der technische Fortschritt, beispielsweise in Form von Künstlicher Intelligenz oder Quantencomputern, etablierte Methoden der Cybersicherheit immer wieder aufs Neue heraus und Cyberangriffe immer mehr zur Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Prof. Dr. Claudia Eckert forscht und lehrt seit über 20 Jahren im Bereich der IT-Sicherheit. Sie ist geschäftsführende Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC in München und Professorin der Technischen Universität München. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133705
Stadt.Land.Welt-Web: SDG 13 - Moore sind wahre Klimahelden Online-Vortrag
Mi. 22.09.2021 19:00
vhs Online

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen Moore sind wahre Klimahelden - allerdings nur wenn sie intakt sind. Intakt bedeutet konkret, dass sie ausreichend nass sind. Nur dann schlucken Sie das klimaschädliche CO². Lediglich 3% der globalen Landfläche bestehen aus Mooren. Sie speichern aber doppelt so viel CO², wie alle Wälder auf der Erde zusammen. In Deutschland (und auch in anderen Regionen der Erde) ist ein Großteil der Moore durch menschliches Handeln leider bereits gestört. Trockengelegte Moore setzen zu einem erheblichen Anteil den Klimakiller Kohlenstoffdioxid frei. Mit jedem Jahr, in dem sich daran nichts ändert, verlieren wir wertvolle Zeit. Die Renaturierung, also die Wiedervernässung von Mooren leistet daher einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und schafft zusätzlich Lieblings-Lebensräume für bedrohte Pflanzen und Tiere. Leif Rättig, Moorexperte der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, zeigt, wie in den letzten 10 Jahren von den ca. 35.000 ha Flächen der Stiftung bereits knapp 2.000 ha Moor renaturiert wurden und welche regionalen und globalen Aufgaben noch auf uns zukommen. Über den Referenten: Leif Rättig beschäftigt sich seit seinem Studium der Geographie mit dem Klima und dem Klimaschutz. 2008-2010 war er als Projektleiter der bundesweiten Klimakampagne „für mich.für dich.fürs Klima“ bei der Verbraucherzentrale tätig. Seit 2011 begleitet er bei der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Moorschutzprojekte und arbeitet dort aktuell in der Stabstelle Klimaschutz. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133901
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Dozent*in: Leif Rättig
vhs.wissen live: Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändert. Online-Vortrag
Mi. 22.09.2021 19:30
vhs Online

Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität. Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133706
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Thomas Bauer
vhs.wissen live: Die Realität des Risikos Online-Vortrag
Mo. 27.09.2021 19:30
vhs Online

Menschen sind Gefahren ausgesetzt und viele dieser Gefahren sind von Menschen verursacht oder beeinflusst. Wir leben nicht heute erst in der „postmodernen Moderne“ (Ulrich Beck) in einer „Risikogesellschaft“, vielmehr war die Menschheit von jeher Risiken ausgesetzt und hat versucht, diese durch eigenes Tun günstig zu beeinflussen. Bevor Menschheitsgeißeln wie die Pest, die Pocken, Masern etc. durch Hygienemaßnahmen und Impfungen unter Kontrolle gebracht wurden, gehörten Epidemien zu den größten Menschheitsgefahren. Uns ist unterdessen bewusst, dass es damit nicht vorüber ist. Kriege, Umweltzerstörung, Großtechnologien vernichten und gefährden Menschenleben, sind aber allein von Menschen verantwortet. Die Realität des Risikos zwingt uns zu einer rationalen Auseinandersetzung: Wie sollen wir auf Risiken reagieren und welche Rolle spielend dabei ethische Kriterien? Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland und lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Im Frühjahr 2021 veröffentlichte er gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld bei Piper „Die Realität des Risikos: Über den vernünftigen Umgang mit Gefahren“. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133707
vhs.wissen live: Was heißt Provinz? Und gibt es sie noch in Deutschland? Online-Vortrag
Mo. 04.10.2021 19:30
vhs Online

Die Provinz hat keinen guten Ruf. Sie gilt als verschlafen, rückständig und piefig. »Provinziell« zu sein, lässt sich daher niemand gerne nachsagen. Wer hip, modern sein und am Puls der Zeit leben will, muss sich in Berlin oder einer der Metropolen dieser Welt herumtreiben. Vergessen wird jedoch oft, dass das geistige und kulturelle Leben Deutschlands jahrhundertelang in der Provinz stattfand und bis heute stattfindet – man denke nur an Weimar, Heidelberg, Tübingen oder Marburg. Eine Metropole gab es lange Zeit nicht. Die Provinz war Ort des Aufbruchs, des intellektuellen und wirtschaftlichen, aber auch des erotischen, wie die französische Literatur des 19. Jahrhunderts belegt. Von Würzburg über Bochum und Siegen nach Palo Alto: Der Weltbürger Hans Ulrich Gumbrecht hat fast ausschließlich in der Peripherie gelebt. Da, wo sich Hightech-Unternehmen, Forschungsinstitutionen und viele der besten Universitäten der Welt befinden. Das Silicon Valley steht paradigmatisch für diesen Trend. Ist die Provinz vielleicht doch besser als ihr Ruf? Prof. Hans Ulrich Gumbrecht ist Literaturwissenschaftler an der UniversitätStanford Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133712
Stadt I Land I Datenfluss: Kann mein Auto mit der Ampel sprechen? Grünes Licht für die Mobilität der Zukunft
Do. 07.10.2021 19:00
vhs Online

Der Weg zur Arbeit: Verstopfte Straßen, überlastete Busse und Bahnen, schlecht ausgebaute Radwege. Nicht selten sorgt alleine der Weg von A nach B für Frustration. Doch wie sieht die Zukunft aus? Können Daten und künstliche Intelligenz für einen dynamisch optimierten Verkehrsfluss, „Smart Traffic“ und „Smart Streets“ sorgen? Wie verantwortungsbewusst ist dabei der Umgang mit personenbezogenen Mobilitätsdaten? Und kann KI-gestützte Mobilität Kosten und Emissionen reduzieren? Diese Fragen stellen wir unseren Expert*innen im Rahmen der Veranstaltung. Der Livestream ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt

Kursnummer 133802
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Schlaue Graue - der Filmtreff
Mo. 11.10.2021 15:00
Aschaffenburg

Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst etwa hundert Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt.In diesem Semester zeigen wir passende Filme zu unserem Semesterthema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 13.9.21, Mo 11.10.21, Mo 8.11.21, Mo 13.12.21, Mo 10.01.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!

Kursnummer 134202
Reihe Demokratie im Gespräch: Digitaler Wahlkampf Die Webtalkreihe der BLZ in Kooperation mit dem bayerischen Volkshochschulverband e.V.
Mi. 13.10.2021 19:00
vhs Online

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133602
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Dozent*in: N.N.
Reihe 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Kurt Eisner und die Revolution in Bayern
Mo. 25.10.2021 19:00
Aschaffenburg

Kurt Eisner, der als erster Ministerpräsident der provisorischen Regierung des Freistaates Bayern vorstand, polarisiert bis heute die Gemüter. Gerade aufgrund seiner Rolle während der Revolution 1918/19 in Bayern wurde Eisner von einen als ein "Politiker der Wahrheit" verehrt, von anderen als "Agent des jüdischen Bolschewismus" beschimpft und mit zahlreichen Schmähungen, aber auch Drohungen gegen sein Leben konfrontiert. Schließlich wurde Eisner zum Opfer eines Attentats als er am 21. Februar 1919 auf dem Weg zum Landtag war, um seinen Rücktritt und damit das Ende seines politischen Wirkens zu erklären. Der Vortrag wird neben der Rolle Eisners für die Revolution in Bayern auch die Bedeutung antisemitischer Hetze gegen den ersten Ministerpräsidenten des Freistaates beleuchten und zeigen, wie gefährlich letztere schon zu Beginn der Weimarer Republik gewesen ist. Anmeldung erforderlich!

Kursnummer 132210
Selbst bestimmt sterben - was es bedeutet, was uns daran hindert, wie wir es erreichen können
Di. 26.10.2021 19:00
vhs Online

„Selbst bestimmt sterben – das müssen wir alle. Selbstbestimmt sterben – das können wir erreichen, wenn wir es wollen. Aber zunächst müssen wir herausfinden, was das für jeden von uns ganz konkret bedeutet. Die Antworten werden höchst unterschiedlich sein, und sie können sich mit der Zeit für jeden Einzelnen auch verändern. Jeder von uns ist ein Stück weit selbst verantwortlich dafür, dass wir eine Gesellschaft bekommen, in der „selbstbestimmtes Sterben“ weit mehr bedeutet als das Recht, sich selbst zu töten oder töten zu lassen. In der jeder Mensch bis zu seinem Tod gleich geachtet wird, unabhängig von seinem ökonomischen oder sonstigen Leistungspotential. Und in der es für jeden Menschen möglich sein kann, jenes Ziel zu erreichen, das Rainer Maria Rilke so unvergleichlich formuliert hat: O Herr, gib jedem seinen eignen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte, Sinn und Not.“ Prof. Dr. med Gian Domenico Borasio ist Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin an der Universität Lausanne und Chefarzt der Abteilung Palliative Care am Universitätsklinikum Lausanne. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich. In Kooperation mit der Hospizgruppe Aschaffenburg e. V. Im Rahmen der Theater-Themen-Woche "Sterben in Würde und Selbstbestimmung?" zum Gastspiel "Gott" von Ferdinand von Schirach des Berliner Ensembles am 3.11.21 im Stadttheater.

Kursnummer 132401
Hospizliche und palliative Versorgung am bayerischen Untermain
Do. 28.10.2021 19:00
vhs Online

Wenn ein Familienmitglied unheilbar erkrankt, beginnt für alle Betroffenen eine schwere Zeit, die große Belastungen mit sich bringen kann. Im Hospiz- und Palliativbereich entstand in den letzten Jahren ein vielseitiges Versorgungsnetz, um den Anspruch einer ganzheitlichen Versorgung Rechnung tragen zu können: Stationäre Hospize, Palliativkliniken, SAPV- spezialisierte ambulante Palliativversorgung und ambulante Hospizdienste. Die unterschiedlichen Versorgungsstrukturen sorgen aber auch oft für Unklarheiten. Wer bietet was wo an und an wen kann ich mich wann wenden? Deshalb möchten wir Ihnen die stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen und Unterstützungsangebote in unserer Region vorstellen Referenten: Hospiz Alzenau, Markus Höfler, Leiter Palliativklinik Aschaffenburg, Dr. Alfred Paul, Chefarzt SAPV, Dr. Almut Föller, Medizinische Leitung, Hospizgruppe Aschaffenburg e. V., Steffen Naumann, Leitender Koordinator, Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich. In Kooperation mit der Hospizgruppe Aschaffenburg e. V.. Im Rahmen der Theater-Themen-Woche "Sterben in Würde und Selbstbestimmung?" zum Gastspiel "Gott" von Ferdinand von Schirach des Berliner Ensembles am 3.11.21 im Stadttheater.

Kursnummer 132402
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Stadt.Land.Welt-Web: SDG 4 - Grundbildung als Fundament einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung Online-Vortrag
Mi. 03.11.2021 19:00
vhs Online

Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern Rechnen, Schreiben, Lesen sind die bekanntesten Säulen der Grundbildung und essenzielle Kompetenzen für die Bewältigung des Alltags. Mit dem SDG 4 „Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern“ rückt die Bedeutung von Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung der Weltgesellschaft in den Fokus. Es wurde die Notwendigkeit erkannt, die Grundbildungskompetenzen zu stärken – weltweit, aber auch in einem hochentwickelten Land wie Deutschland. Die Beeinträchtigungen des Bildungsbereichs als Folge der Coronapandemie lassen befürchten, dass der Grundbildungsbedarf in den kommenden Jahren noch steigen wird. Aber welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der Grundbildung? Gehört die Kompetenz, sein Leben an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten, zur Grundbildung, oder ist dieses Thema weit weg von der Lebensrealität der Teilnehmenden? Kann die Bildung für Nachhaltige Entwicklung auch als thematische Basis zur Vermittlung von Grundbildungskompetenzen genutzt werden? Am Beispiel der Gesundheitsbildung werden praktische Einblicke in den Themenkomplex der Nachhaltigkeit in der Grundbildung vorgestellt, und vor dem Hintergrund des vhs-Lernportals wird gezeigt, warum das Thema Nachhaltigkeit auch in der Grundbildung in Deutschland ein wichtiges Thema ist. Dabei erfahren wir auch, wieso der sinnvolle Umgang mit Lebensmittelresten, die Auswahl des richtigen Babyspielzeugs und die Wirkung des Busfahrens auf die eigene Fitness thematisch Grundbildung und Nachhaltigkeit verknüpfen. Zudem werden anhand von Projektbespielen des DVV International die Grundbildungssituation und die Bedeutung der Vermittlung von Nachhaltigkeit in Ländern des Globalen Süden erläutert. Über die Referentin: Als „Dorfkind“ ging Gabi Netz zum Lehramtsstudium (Spanisch, Französisch) ins Ruhrgebiet und erlebte somit sehr verschiedene Ausprägungen der Wertschätzung nachhaltigen Lebens. Nach 20 Jahren beruflichen Engagements für die digitale Unterstützung für den Schulunterricht wechselte sie zum DVV in die Erwachsenenbildung. Dort leitet sie seit 2017 Projekte, die das vhs-Lernportal mit grundbildenden Inhalten ausstatten. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.

Kursnummer 133902
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
nur Abendkasse
Dozent*in: Gabi Netz
Schlaue Graue - der Filmtreff
Mo. 08.11.2021 15:00
Aschaffenburg

Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst etwa hundert Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. In diesem Semester zeigen wir passende Filme zu unserem Semesterthema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 13.9.21, Mo 11.10.21, Mo 8.11.21, Mo 13.12.21, Mo 10.01.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!

Kursnummer 134203